|
Bauchschmerzen, Sodbrennen oder Fieber die kleinen Wehwehchen und Unregelmäßigkeiten verschwinden meist von selbst. Halten Sie aber länger an, sollten Sie diese Schulter nicht auf die leichte Schulter nehmen, Ihr Körper will Sie warnen.
Der Organismus zeigt Ihnen früh an, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Wenn Sie dann nicht reagieren, dürfen Sie sich nicht wundern, dass Sie scheinbar aus heiterem Himmel eine Krankheit befällt. Dabei bemerken Sie entstehende Störungen am besten. Sie kennen sich, Ihren Körper und Ihre Vorgeschichte am besten. Sie müssen nur lernen, in sich hineinzuhören, sich zu prüfen. Das hilft nicht nur Ihnen dabei, Krankheiten vorzubeugen, es unterstützt auch Ihren Arzt bei Therapie und Diagnose.
Belegte Zunge
Ein häufig auftretendes Anzeichen für eine beginnende Störung im Verdauungstrakt oder Vitaminmangel. Die exakte Ursache ist meist auf Anhieb nicht auszumachen. Wenn regelmäßige Spülungen mit Kamillentee oder eine Propolis-Tinktur nicht helfen, sollten Sie zum Arzt gehen. Essen Sie auf jeden Fall viel frisches Obst und Gemüse.
Mattigkeit
Ständige Müdigkeit und Unkonzentriertheit können Signale für das „Chronische Müdigkeitssyndrom“ sein. Das Leiden geht einher mit Depressionen, Allergien, Schlafstörungen, Gelenkbeschwerden und Infekten der Atemwege. Verdacht besteht, wenn die Symptome länger als sechs Monate anhalten und die Leitungsfähigkeit sinkt.
Haarausfall
Meist ein Anzeichen für Stress und seelische Belastungen. Das gilt vor allem bei kreisrundem, münzgroßen Haarausfall. Meist wachsen die Haare innerhalb von wenigen Monaten wieder nach. Fällt das Haar aber gleich büschelweise aus, könnte eine Hautentzündung dahinterstecken. Wird es dünner, liegt das oft an einer Schilddrüsenunterfunktion. Empfehlenswert ist es, die Zahl der Haare in der Bürste zu beobachten: Sind es mehr als 100 am besten zum Hautarzt gehen.
Übelkeit
Ärger im Beruf, Ängste, Überforderung, Stress und seelische Probleme führen oft zu Übelkeit und Erbrechen. Auch Körper- und Immunschwäche kommen oft dazu.
Wenn die Symptome mehr als acht Stunden lang immer wiederkehren, sofort zum Arzt. Denn möglicherweise können Magengeschwüre oder eine Gastritis im Anmarsch sein.
Ohrgeräusche
In den meisten Fällen ist Stress die Ursache für ständige Geräusche im Ohr. Ohrenklingen kann aber auch als unerwünschte Nebenwirkung bei manchen Medikamenten auftreten. Entspannungsübungen schaffen Abhilfe.
Krampfadern
Sie sind nicht nur ein Schönheitsfehler, sondern auch ein Hinweis auf einen drohende oder bereits aufgetretene Venenkrankheit.
Ursache ist meist eine Schwäche der Venenwand oder eine Insuffizienz der Venenklappen. Es kommt zur Blutstauung und dadurch zur Dehnung der Venen.
Heißhunger
Wenn Diabetes völlig ausgeschlossen werden kann, liegt die Ursache meist bei der Schilddrüse. Begleitsymptome sind Nervosität, Schweißausbrüche, Gewichtsverlust und Händezittern. Der Arzt wird Ihnen wahrscheinlich Jod verschreiben.
Übermäßiger Durst hingegen kann auf Diabetes hinweisen. In diesem Fall sind die Begleitsymptome Heißhunger, Gewichtsabnahme, Müdigkeit und trockene Haut. Hier sollten Sie zum Arzt gehen.
Wadenkrämpfe
Eine Überanstrengung der Muskeln führt ebenso zu Krämpfen wie ein gestörter Mineral- oder Wasserhaushalt. Treten die Krämpfe nachts auf oder dann, wenn man ruht, ist dies möglicherweise ein Hinweis auf einen Magnesiummangel. Halten die Beschwerden trotz Einnahme von Magnesiumpräparaten an, kann nur der Arzt feststellen, ob vielleicht eine Venenerkrankung vorliegt.
Schmerzen
Die im Alltag am häufigsten auftretende Art sind die Kopfschmerzen. Davon werden mehr als 90 Prozent durch Spannungen ausgelöst, am seltensten durch Tumoren. Zahnschmerzen müssen nicht unbedingt von den Zähnen herrühren, und auch Gliederschmerzen können alle möglichen Ursachen haben. Treten die Schmerzen häufiger auf, sollten Sie sich auf Herz und Nieren untersuchen lassen.
Schlaflosigkeit, Unruhe
Schwermütige Gedanken und Stress lassen viele nicht zur Ruhe kommen. Nervosität, Hektik, Unruhe, Einschlafstörungen sind die Folge. Meist reagiert dann auch der Körper auf die anhaltende Belastung. Herzjagen, Magen-Darm-Probleme, Schweißausbrüche, Schwindel und Schlaflosigkeit sind typische Krisen-Anzeichen.
Pflanzliche Beruhigungsmittel sind hier den synthetischen Präparaten vorzuziehen. Mit Hopfen, Baldrian und Melissen lassen sich Stress und Unruhe beseitigen, ohne dass eine Abhängigkeit oder Nebenwirkungen entstehen. Auf milde Weise wird die Erregbarkeit in Streßsituationen herabgesetzt, die Stimmungslage verbessert, die Belastbarkeit gesteigert und auch der erholsame Schlaf kehrt wieder zurück.
Seit altersher gehören Zubereitungen aus Baldrianwurzeln, Hopfenzapfen und Melisseblättern zu den am häufigsten angewandten Mitteln bei Einschlaf-, Durchschlafstörungen und nervösen Erregungszuständen. Fragen Sie dazu in Ihrer Apotheke nach Arzneien.
|