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Unser Ziel für den kommenden Frühling sollte sein: die natürlichen körpereigenen Abwehrkräfte gegen die letzten, nervenden Erkältungen oder gar gegen eine ernsthafte Grippe, die uns noch immer droht, zu stärken, Glückshormone gegen das oft noch sehr triste März-Wetter in uns aufzubauen und die lähmende Müdigkeit, die so typisch für die Übergangszeit zum Frühling ist, zu bekämpfen.
Wer jetzt von der letzten Erkältung der Saison - angefangen von einem Schnupfen bis zu einem grippalen Infekt - verschont bleiben möchte, der muss seine Immunkraft stärken, die Abwehrzellen aktivieren. Das ist auch das Wichtigste gegen die Angst vor der Virus-Gippe, die durch die Ausbreitung der Vogelgrippe sehr angeheizt worden ist.
Das bedeutet in erster Linie auch, dass wir alles vermeiden müssen, was unsere Abwehrkräfte schwächt. Und das sind die wichtigsten Gebote zum Trainieren des Immunsystems für den Frühling:
- Ständigen Stress, Ärger und körperliche Überanstrengung reduzieren. Die beste Waffe gegen Stress: Wasser trinken, Nahrung konsumieren, die reiche Magnesium und B-Vitaminen ist: Nüsse, Naturreis, Vollkornprodukte.
- Ausreichend und ungestört schlafen. Ideal: etwa 7 Stunden.
- Einmal am Tag nach Möglichkeit entspannt und aus vollem Herzen lachen.
- Sport treiben, am besten im Freien. Ideal: Wandern, Joggen, Radfahren. Der Körper muss gleichmäßig belastet werden. Dadurch bekommen unsere Immunzellen Sauerstoff. Kraftsport, Hochleistungssport schwächt das Immunsystem.
- Atemübungen im Freien durchführen.
- Den Körper abhärten: Wassertreten in 25 Zentimeter tiefem, kaltem, aber in dieser Jahreszeit nicht zu kaltem Wasser in der Bade-oder Duschwanne, am besten jeden Morgen.
- Reizüberflutungen abbauen: zuviel Lärm, Licht. Auch faulige, ätzende Gerüche schwächen das Immunsytem.
- Risiko-Faktoren ausschalten: Rauchen, zuviel Akohol, zuviel Kaffee und Schwarztee. Und beim Essen: nicht zuviel, nicht zu fett und nicht zu süß. Und natürliche Nahrung mit vielen Vitalstoffen zu sich nehmen. Leichte Kost, reichlich Obst und Gemüse, 5 kleine Mahlzeiten. Sie müssen tierische Fette, zuviel Fleisch, aber auch Konservierungsstoffe meiden.
- Innere Ruhe finden, abschalten lernen. Musik hören, ein Buch lesen, die Natur auf sich einwirken lassen.
Was sollten wir aber im Vorfeld des Frühlings konkret tun, damit wir weniger gefährdet sind, krank zu werden?
Die Darmflora muss gesund sein. Sie stützt entscheidend unser Immunsystem und baut es zu 70 Prozent auf. Unzterstützen Sie die Darmflora: Trinken Sie probiotische Joghurts mit lebenden Bakterien. Nehmen Sie 3 Mal täglich 1 Gabel voll rohes Sauerkraut. Gut kauen. Damit führt man positive, gesundheitsfördernde Bakterien zu, in erster Linie Michsäurebakterien.
Auch die Zufuhr von reichlich Ballaststoffen fördert die Entwicklung der positiven Bakterien und die Stärkung der Darmflora. In der Ernährung bedeutet das Vollkorn, Leinsamen, Gemüse und Obst.
Flüssigkeit zuführen, damit Giftstoffe und Stoffwechsel-Müll abtransportiert werden können. 1 1/2 Liter Wasser pro Tag. Ideal in diesen Wochen: Hagebuttentee. Er liefert große Mengen an Vitamin C. 8 Hagebutten haben mehr Vitamin C als 5 Orangen.
Auf die Versorgung mit Vitaminen achten: An sich sind alle Vitamine im Verbund wichtig, besonders aber Vitamin A, Provitamin Betacarotin, E und C. Vitamin C schützt die Zellflüssigkeit jeder Körperzelle, A und Betacarotin die Zellstruktur, E die Zellwand.
Anregung: Essen Sie öfters einen Immunsalat mit all diesen Vitaminen: Paprikaschoten, Petersilie, Tomaten, geriebene Karotten, Weizenkeimöl.
Naturprodukte, die in diesen Wochen unsere Immunkraft aufbauen und stark machen, weil sie antiviral, antibakteriell und pilzabwehrend wirken:
- Knoblauch: Man muss reichlich davon essen, etwa 4 Zehen am Tag.. Er verbessert dann auch die Vitamin-Aufnahme.Er enthält Zink und Selen.
- Der Saft der Aloe vera: Der Hauptwirksstoff Acemannan stärkt die Immunkraft. Trinken Sie 3 Wochen 1/8 Liter am Tag . Die Freßzellen werden dabei vermehrt.
- 5 Tassen grüner oder weißer Tee pro Tag. Er liefert viel Vitamin C und schützende Polyphenole.
- Eberraute-Tee: Eine Studie an der Uni Köln hat ergeben, dass sich nach 8 Wochen die Abwehrzellen stark vermehren.
- Schwarzkümmelöl: Studien von dem Immunologen Dr. Peter Schleicher in München haben ergeben, dass die Wirkstoffe im Schwarzkümmel vor allem die Immunkraft der Atemwege aufbauen.
Etwas Sport, der moderat und mit Freude durchgeführt wird, stärkt das Immunsystems. Wenn man sich dabei aber übernimmt und danach erschöpft ist , was bei vielen der Fall ist , dann schwächt man das Immunsystem.
Die natürlichen Abwehrkräfte dulden keine Übertreibung, keine Überforderung des Organismus. Ganz besonders wichtig ist die Ruhephase nach dem Sport, bei Frauen noch wichtiger - aus hormonellen Gründen - wie beim Mann.
Aber auch die kleinen Gymnastik-Übungen zuhause machen Sinn. Zum Beispiel auf den Zehenspitzen auf und ab wippen, dabei die Arme hochstrecken. Oder der Stehstütz, die leiche Variante zum Liegestütz.
Die idealen Sportarten im Frühling: Laufen, Power Walking, Nordic Walking, Radfahren, Wandern.
Der amerikanische Wissenschaftler Prof. Dr. Jeffrey Bland hat nachgewiesen, dass frühjahrsmüde Menschen einen erheblichen Mangel an Vitamin E aufweisen. Mit höheren Gaben von Vitamin E kann die Schlappheit ganz schnell wieder aus der Welt geschafft werden. Das bedeutet: Essen Sie im Frühling verstärkt Weizenkleie, Weizenkeime, Weizenkeimöl, Milch und Milchprodukte, Nüsse, Vollkorn, Eier.
Wer frühjahrsmüde ist, hat meist zu wenig Eisen im Blut. Essen Sie daher Sojaprodukte, Sonnenblumenkerne, Rote Rüben und Hühnerfleisch.Ein ideales Frühjahrs-Essen gegen die Müdigkeit : ein Stück Vollkornbrot mit etwas Butter und dick mit frischgehacktem Schnittlauch belegt. Der Schittlauch liefert zusätzlich viel Vitamin C.
Machen Sie eine Kräutertee-Kur. trinken Sie eine Woche lang 3 Mal täglich 1 Tasse Brennesseltee, dann 1 Woche lang 3 Mal täglich Löwenzahnwurzeltee aus der Apotheke oder Drogerie. Sie können auch eine Woche lang 3 Mal täglich 2 Eßlöffel Brennessel-Frischpflanzensaft ( Reformhaus) in etwas Wasser verrührt ,danach eine Woche lang 3 Eßlöffel Löwenzahn-Frischpflanzensaft in etwas Wasser verrührt zu sich nehmen.
Es gibt auch eine chinesische Akupressur-Übung gegen die Frühjahrsmüdigkeit: Auf der Spitze des Mittelfingers beider Hände sitzt der Energie-Punkt KS 9.Von hier aus gehen Energie-Bahnen , die den Kreislauf beleben,direkt zum Gehirn. Reiben Sie nun einfach mit dem Daumen der jeweiligen Hand die Kuppe des Mittelfingers so fest und intensiv, bis ein Wärmegefühl eintritt.Dann machen Sie eine Pause von 10 Sekunden und wiederholen die Übung.
Was ist eigentlich die Ursache für die Frühjahrsmüdigkeit? Da gibt es viele wissenschaftliche Meinungen:
- Nach den langen Wintermonaten ein Defizit an Vitaminen,Mineralstoffen und Spurenelementen.
- Unser Urinstinkt hat noch immer ein Restbewußtsein für einen notwendigen Winterschlaf, den wir aber nicht durchführen. Seit Erfindung des elektrischen Lichtes schlagen wir noch weniger, machen die Nacht zum Tag.
- Daraus resultiert die nächste Ursache: ein Mangel an natürlichem Licht, die negataiven Einflüsse des künstlichen Lichtes. Es macht müde, nimmt Lebensfreude.
- Nach dem langen Winter fehlt uns die Sonnen-Energie.
- Zusätzlich belastet das Grau der der Natur, die zögernd erwacht, die Seele.
- Hormonexperten sind der Ansicht: Wir tanken plötzlich wieder Licht und Sonne. Der Körper reagiert mit einer Mammut-Produktion an Hormonen,die unseren Körper überschwemmen. Er weiß mit diesem Überangebot nichts anzufangen. Dadurch werden wir schlapp.
Anzeichen für Frühjahrsmüdigkeit: Starkes Schlafbedürfnis, tagsüber lähmende Müdigkeit, Leistungsabfall , etwas depressive Stimmungen, die keine Ursache haben, leichte Kopfschmerzen und Migräne, herabgesetzte Immunkraft, müde Glieder, etwa wie Muskelkater.
Die Aroma-Therapie gegen die Frühjahrsmüdigkeit ist sehr wirksam: Besorgen Sie sich aus der Apotheke oder aus dem Reformhaus 1 Fläschen Rosmarin-Öl. Reiben Sie damit Handrücken, Handgelenke und Schläfen ein. Schnuppern Sie tagsüber daran. Oder riechen Sie am geöffneten Fläschchen.Oder geben Sie ein paar Tropfen in ein Taschentuch und schnuppern Sie tagsüber immer wieder daran.
Wir sollten Sonnen-Energie tanken: Aber man muß speziell nach dem Winter, wenn wir es noch nicht gewohnt sind, mit der Sonne sehr vorsichtig umgehen. Aber sie ist für unsere Energie, für unsere Lebensfreude sehr wichtig. Daher jeden Tag hinaus ( Mittagspause in den Park ) Unser Gehirn - und die Zirbeldrüse - braucht diese Lichtimpulse, aber auch unsere Drüsen.
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