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Vital bei jedem Wetter

Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Trübsinn und schlechte Laune - das verbinden die meisten mit den kommenden Monaten. Dabei kann auch der Spätherbst wunderschön sein, wenn man sich entsprechend wappnet.

Zum Beispiel stets warme Kleidung und warme Schuhe tragen, am besten auch eine Kopfbedeckung. Kälte schwächt das Immunsystem und stört die Vitalität.
Trotz Nebel und Kälte viel ins Freie gehen, damit sich der Organismus an die kalten Außentemperaturen gewöhnt. Der Kreislauf wird so angekurbelt und gestärkt.
Durch Spaziergänge und Bewegung im Freien werden im Gehirn mehr Glückshormone - die Endorphine - produziert. Und diese machen uns ausgeglichener.

Damit der Kreislauf die Umstellung auf die andere Jahreszeit besser schafft, braucht er viel Flüssigkeit. Am besten zwei bis drei Liter Wasser am Tag, jeweils ein 1/4 Liter mit etwas frischgepressten Zitronensaft. Wenn es sehr kalt wird, dann ungesüßten lauwarmen Lindenblütentee rinken.
Sehr bewährt hat sich auch eine Trink-Kur mit Molke: Täglich 1/4 Liter bis 1/2 Liter.

Der Lichtmangel der trüben Tage hemmt die Botenstoffe im Gehirn - Depressionen sind die Folge. Schokolade schafft Abhilfe, vor allem Bitterschokolade.
Wir brauchen jetzt mehr Kalorien, um Wärme zu produzieren - doch viele fürchten den Winterspeck. Greifen Sie einfach nur zu einem kleinen Stück Schokolade und lassen es langsam auf der Zunge zergehen. Trinken Sie eine Tasse lauwarme Suppe, am besten eine Gemüsebrühe. Essen Sie eine Portion Milchreis.

An den ersten Tagen, an denen die Sonne nicht scheint, macht es Sinn, 200 Gramm Champignons zu verzehren. Diese ersetzen nämlich zwei Sonnentage, weil sie jenes Vitamin D liefern, das wir sonst nur mit Hilfe von Sonnenschein selbst erzeugen können.
Tanken Sie Vitamin C: Sauerkraut, Paprikaschoten. Hilft gegen den Stress, den uns tristes Wetter bereitet, und stärkt das Immunsystem.

In der Aroma-Therapie haben sich Rosmarin-Öl und Rosen-Öl bewährt. Man gibt jeweils 20 Tropfen in ein Taschentuch und schnuppert tagsüber daran. Oder man gibt 20 Tropfen in eine Schale mit Wasser und atmet die aufsteigenden ätherischen Öle aus der Raumluft ein. Oder man massiert Rosmarin-Öl in die Fußsohlen ein.
Ziehen Sie sich ein bis zwei Mal die Woche ins Badezimmer zurück und nehmen Sie ein Wannenbad mit Lavendelöl oder Melissenöl.

Der US-Psychologe Prof. Dr. Lawrey rät: Im Winter brauchen Menschen viel Liebe, Zärtlichkeit und Zuwendung. Also: Zeit nehmen fürs Kuscheln, Küssen und Streicheln.

Es gibt aber auch spezielle einfache Übungen, damit wir bei tristen Herbst-Witterung Energie in uns aufbauen können.
Spannen Sie einfach einen Muskel oder mehrere Muskelgruppen für zehn Sekunden an und lassen Sie dann wieder locker. Zum Beispiel die Po-Backen. Oder die Bauchmuskeln. Das gibt Energie. Die Übung sollte jeweils fünf Mal wiederholt werden.

Eine andere Übung: Nehmen Sie einen Bleistift zwischen die Handflächen beider Hände und reiben Sie daran die Handflächen. Drei Minuten lang. Sie aktivieren damit Energiepunkte, die Ihnen Kraft geben.

www.docmorris.com

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