| Entdeckt hat man das Spurenelement Zink als wichtige Waffe gegen Erkältungen, als man vor einigen Jahren an der Mayo-Klinik Großmutters uraltes Hausmittel gegen Grippe analysierte: die Hühnersuppe.
Da stellte sich heraus: Die Wirkung dieses Rezepts beruht auf der Tatsache, dass sich im Hühnerfleisch interessante Mengen von Zink befinden, die in einer speziellen Zusammensetzung besonders schnell und wirksam aufgenommen werden können, weil es an den Eiweißbestandteil Histidin gebunden ist.
Aus Obst und Gemüse kann Zink oft gar nicht richtig resorbiert werden. Zink bildet mit den Obst- und Pflanzensäuren eine stabile Verbindung, aus der es schwer zu lösen ist.
Wissenschaftler und Ärzte zogen aus den Erfahrungen mit der Hühnersuppe den Schluss: Wenn man Zink zum Schutz vor Erkältungen einnimmt, dann muss es eine Zinkform sein, wie man sie im Hühnerfleisch findet.
Daher kombiniert man Zink mit dem Eiweißbaustein Histidin. Damit wird es zu Curazink-Histidin. Durch die Bioverfügbarkeit wird die Zinkwirkung um das Dreifache gesteigert.
Es hat noch einen weiteren Vorteil, wenn Zink an Histidin gebunden ist. Es regelt auch die Ausscheidung von zuviel Zink aus dem Körper. Dadurch kann es zu keiner Überdosierung kommen.
Zink mit Histidin gibt es in Form von Kapseln in der Apotheke. Das ist sozusagen die "Hühnersuppe aus der Apotheke". Mit der regelmäßigen Einnahme von täglich einer Kapsel nimmt man genau die Tagesdosis von 15 Milligramm Zink auf, die für gesunde Menschen zur Abwehrstärkung empfohlen wird.
Wer rechtzeitig zu Beginn einer Erkältung Zink zuführt, stoppt die eindringenden Erkältungsviren, bremst ihre Vermehrung, verhindert ihr Eindringen in die Schleimhäute und kann damit die Dauer der Erkrankung erheblich verkürzen.
Das ist vor allem für jene eine wichtige Erkenntnis, die an einem Zinkmangel leiden. Das sind die typischen Symptome für einen Zinkmangel: Haarausfall, erhöhte Infektanfälligkeit, Potenz- und Libidostörungen, Probleme mit Haaren und Nägeln, schlecht heilende Wunden, schlechte Laune, Gereiztheit, Hauterkrankungen, trockene Haut.
Und so sieht zur Grippezeit das Vorsorgeprogramm aus: Schlafen Sie jede Nacht 8 bis 9 Stunden. Trinken Sie tagsüber 3 Liter Wasser. Abends, wenn Sie nach Hause kommen, geben Sie 10 Tropfen Teebaumöl oder 20 Tropfen Propolistinktur in 1 Glas lauwarmes Wasser, gurgeln Sie damit. Das desinfiziert die Mundhöhle, macht sie frei von Viren.
Nehmen Sie - nach Absprache mit dem Arzt oder Apotheker - täglich 1 bis 2 Kapseln Zink ein. Parallel dazu ist es sinnvoll, 2mal täglich 500 Milligramm Vitamin C zuzuführen.
|