| Nicht für jedermann ist das Frühjahr eine schöne Zeit. Pollenallergiker leiden besonders im Frühling, andere Menschen das ganze Jahr hindurch. Der Heuschnupfen ist inzwischen die häufigste allergische Krankheit überhaupt.
Bei Heuschnupfen handelt es sich nicht etwa um eine Allergie gegen Heu, sondern gegen Pollen von blühenden Gräsern, Getreide, Sträuchern, Bäumen oder Blumen.
Der Organismus des Allergikers reagiert darauf stets mit den gleichen Symptomen: mit laufender Nase, anhaltendem Schnupfen, juckenden und tränenden, häufig geröteten Augen, Beschwerden in den Nebenhöhlen und im Gehörgang bis hin zu Atemproblemen in der Nacht und unter Umständen sogar mit asthmaartigen Hustenanfällen.
Selbst wenn bei den meisten Patienten mit Heuschnupfen die Symptome für viele Jahre zunächst auf die Nasenschleimhaut und Augenbindehäute beschränkt blieben, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der "Heuschnupfler im Laufe der Jahre zunehmend auch gegen andere Umweltstoffe eine Allergie entwickelt.
Deshalb sollte jeder Betroffene schon bei den ersten Anzeichen, wie länger anhaltendem Schnupfen ohne erkennbare Ursache, Reizung der Augenbindehäute oder Atemprobleme, den Arzt aufsuchen.
Durch die sogenannte Hyposensibilisierung wird bereits eine Erfolgsrate von 80 Prozent bei der Behandlung von Atemwegsallergien erreicht, durch nicht müde machende Histaminika lassen sich die Beschwerden lindern.
Schnelle Naturhilfe bei Erkältungen
Der schnelle Wechsel von der kalten zur warmen Jahreszeit bringt es oft mit sich: die Viren vermehren sich, wir sind erkältet.
- Bei triefender Nase: Zitrone heiß oder Zwiebelsaft wirken stark antiseptisch, vernichten Viren und Bakterien.
- Bei geschwollener und verstopfter Nase: Tupfen Sie mit einem Wattestäbchen eine Lauge aus 100 ml Leitungswasser und 1/2 Teelöffel Haushaltssalz in die Nasenlöcher. Das Salz macht die Nase frei.
- Bei Stirnhöhlen-Katarrh: Dampfbäder mit Kamillentee oder Eukalyptus bringen ebenso Linderung wie Spülungen mit Zinnkraut-Tee.
- Bei Gliederschmerzen: Reiben Sie sich mit Franzbranntwein ein.
- Bei Husten: Bronchialtees mit Salbei oder Eibisch sorgen dafür, dass der Schleim flüssiger wird und leichter abgehustet werden kann.
- Bei Reizhusten hat sich Anisöl mit Bibernelle bewährt. Der Tee wird mit 2 Teelöffeln Bibernellwurzel auf 1 Tasse kaltes Wasser 12 Stunden kalt angesetzt. Nach dem Abseihen gibt man 1 Teelöffel Anisöl hinzu.
- Bei Fieber: Heiße Umschläge, Wärmflasche und Wadenwickel unterstützen den natürlichen Abwehrschutz des Fiebers.
- Bei Halsweh: Heiße Dampfbäder mit Efeuextrakten und Gurgelmischungen sorgen für Erleichterung.
Das beste Mittel aber bleibt noch die Vorbeugung. Am besten mit Sonnenhut (Echinacea), der wissenschaftlich erwiesen die Zahl der weißen Blutkörperchen erhöht. Diese weißen Blutkörperchen wirken wie eine körpereigene Polizei, wehren Bakterien und Viren ab. Dadurch gelingt es oft, die Erkrankung zu verhindern oder aber die Dauer zu verkürzen.
Die Schafgarbe wirkt entzündungshemmend und krampflösend. Gleiches gilt für Kamille und Hamamelis. Die Ringelblume reinigt das Blut, sorgt für eine Entschlackung des Organismus.
Die Heilung unterstützen zudem Augentrost, Wasserdost, Tausendgüldenkraut und natürliche Milchsäure.
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