| Wir denken alle viel zu wenig daran: Zärtliches Berühren, liebevolles Streicheln, sanftes Massieren können eine medizinische Hilfe sein, wenn jemand krank ist. Ein Ärzteteam an der Universität von Miami, USA, hat nachgewiesen:
Frühgeburten haben mehr Überlebenschancen, wenn sie mit Zärtlichkeit verwöhnt werden.
Die Babys schlafen besser, sind fröhlicher und vitaler. Sie holen mitunter innerhalb von wenigen Wochen den Rückstand gegenüber normal geborenen Kindern auf.
Bedingung: Die Babys müssen dreimal täglich etwa 20 Minuten gestreichelt oder zärtlich massiert werden.
Wenn jemand liebevoll berührt wird, immer wieder zärtlichen Körperkontakt mit anderen Mitmenschen hat, dann entwickeln sich im Organismus Rezeptoren, welche die Bildung von Glukokortikoiden bremsen und verhindern.
Diese Glukokortikoide sind Stresshormone, die viele negative Einflüsse haben. Sie verursachen Bluthochdruck, Muskelschwund, hohe Cholesterinwerte, Insulinstörungen, Wachstumsstörungen und Hirnzellenschädigungen.
Je weniger von diesen Stresshormonen im Körper vorhanden sind, desto gesünder ist der Mensch und desto schneller kann ein Kranker wieder gesund werden.
Interessant ist auch eine andere Beobachtung an der McGill-Universität Miami: Menschen, die in regelmäßigen Abständen Zärtlichkeit erleben, oft gestreichelt und liebevoll massiert werden, sind grundsätzlich gesünder und bleiben länger jung.
Streicheln kann das Altern hinauszögern, kann einer Reihe von Krankheiten vorbeugen und seine Immunkräfte aufbauen.
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