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Brokkoli und Karfiol sind die Nr. 1 unter den Kohlsorten
In Österreich hatten früher unter den Kohlgemüse-Sorten die Spitzen-Positionen das Rotkraut, das Weißkraut und der grüne Kohl, im Volksmund oft als „ Kölch“ bezeichnet. Da hat sich in den letzten Jahren Einiges geändert.

Die beliebtesten Kohl-Sorten sind jetzt der Karfiol und der Brokkoli. Und es gibt auch verständliche Gründe, warum das so ist. Die meisten von uns haben wenig Zeit und geben jenen Naturprodukten den Vorzug, die kürzere Zubereitungs-Zeiten haben. Und das trifft auf den Karfiol und auf den Brokkoli genau zu.

Das sind die idealen Kohlsorten fürs Dampfgaren. Beide eignen sich wunderbar als Beilage zu vielen, verschiedenen Gerichten, sind aber auch solo auf dem  Teller große Klasse. Sie haben beide ein mildes Geschmacks-Aroma und sind daher bei Kindern überaus beliebt. Außerdem sehen die Karfiol-und Brokkoli- Röschen sehr appetitlich aus und schmelzen, wenn sie weich sind, auf der Zunge.

Beide Sorten sind wertvoll für unsere Gesundheit. Brokkoli hat einen hohen Anteil an Ballaststoffen bringt Schwung in die Verdauung, schützt vor Darm-Erkrankungen, stärkt mit interessanten Magnesium-Mengen Herz- und Kreislauf.

Brokkoli stärkt unsere Muskeln, wirkt gegen nervöse Unruhe. Brokkoli ist ein wunderbares Anti-Stress-Gemüse. Reichlich Vitamin C im Brokkoli schützt in der kalten Jahreszeit vor Erkältungen.

Karfiol hingegen hat einen hohen Gehalt an dem B-Vitamin Folsäure für Herz und Kreislauf und am Vitamin B für die Tages-Energie. Karfiol wirkt entwässernd, stärkt Nieren und Blase, kurbelt die Blutbildung an, wirkt blutdrucksenkend, schützt vor Dickdarm-Erkrankungen und unterstützt die Immunkraft. Sehr wichtig: Karfiol macht satt und schlank.

Was muss ich beim Kaufen und Aufbewahren von Brokkoli und Karfiol beachten? Der Brokkoli schmeckt etwas würziger, ist meist grün. Es gibt ihn aber auch in Gelb. Das hängt von der Lichteinwirkung beim Wachsen ab. Karfiol wird auch in Orange und Violett angeboten. Die Frische der Ware beim Brokkoli und Karfiol  erkennt man an den festen und geschlossenen Röschen sowie an den grünen Blättern. Beim Brokkoli ist auch der feste, knackige Stiel wichtig. Beide Kohlsorten sollten möglichst rasch nach dem  Einkauf verzehrt werden. Dann schmecken sie am besten. Wenn man sie aufbewahren möchte, wickelt man sie in Küchenpapier und legt sie ins Gemüsefach des Kühlschranks. Aber man muss wissen: Brokkoli hält bloß zwei Tage, Karfiol bis zu einer Woche.  Wenn Brokkoli und Karfiol auch die neuen Spitzenreiter bei den Kohlsorten sind: Vergessen Sie nicht das Sauerkraut. Das schützt mit seinen Milchsäure-Bakterien vor Erkältungen und stärk die Darmflora. 





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