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Das Grüne Haus

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Vitamin D stärkt unsere Knochen
Aus der Ordination von Dr. Thomas Schwingenschlögl, FA. für Innere Medizin und Rheumatologie, Ernährungsmediziner

Vitamine sind Stoffe, die unser Körper für Stoffwechsel und Leistungsfähigkeit unbedingt benötigt. Ohne Vitamine könnten wir nicht überleben. Der Mensch kann nur wenige Vitamine selbst bilden, die meisten muß er über die Nahrung zuführen. 

Vitamin D (Cholecalciferol) wird dagegen durch Sonnenbestrahlung (UV-B Licht) unserer Haut im Körper selbst gebildet. In der Nahrung kommt Vitamin D reichlich in Meeresfischen und in geringer Menge in Milchprodukten vor. Die Hauptwirkung von Vitamin D besteht darin, dass Kalzium aus der Nahrung über den Darm und das Blut mehr und schneller in die Knochen transportiert wird. Knochenaufbau sowie Stärke und Kräftigung unseres Skeletts sind maßgeblich vom Kalzium abhängig.  

Ein Vitamin D Mangel begünstigt daher das Auftreten von Osteoporose, einer gefürchteten Knochenkrankheit, bei der die Knochen dünn und spröde werden und schon bei kleinen Verletzungen brechen.

Vitamin D hat nach neuesten Untersuchungen aber auch andere, fast hormonähnliche Funktionen und Einfluß auf unser Immunsystem, die Zellteilung und Entstehung mancher Tumore wie Darm- und Brustkrebs. Ein Vitamin D Mangel scheint auch zu einem erhöhten Auftreten von allgemeiner Gefäßverkalkung und Erkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfällen, Herzinfarkten und dem metabolischen Syndrom zu führen. 

Nach den letzten wissenschaftlichen Erkenntnissen wirkt Vitamin D zusätzlich positiv auf rheumatische Entzündungen und reduziert die Krankheitsaktivität. Niedrige Vitamin D Spiegel sind häufig mit Autoimmunerkrankungen und dem Risiko, eine selbige zu entwickeln, assoziiert.

Eine regelmäßige Überprüfung Ihres Vitamin D Spiegels ist daher sehr wichtig, besonders nahc dem Winter. 

Für eine ausreichende Versorgung benötigt unser Körper ein gewisses Maß an Sonne. Dabei entscheidet der Hauttyp über die Empfindlichkeit. Denn ein Sonnenbrand ist jedenfalls zu vermeiden. Ein sehr heller Hauttyp kann gerade einmal 10 Minuten ohne Sonnenschutz seine Haut der Sonne exponieren, um nicht rot zu werden. Menschen mit dunklerer Haut können sich dagegen rund 45 Minuten in der Sonne aufhalten.

Auch der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen ist von Bedeutung. Nur wenn bei uns im Sommer die Sonne hoch steht, kommt es zu einer ausreichenden Vitamin D Bildung.

Und lediglich die energiereichen UV-B Strahlen können dies bewirken.Vitamin D kann außerdem nur produziert werden, wenn die Sonne direkt auf die Haut einstrahlt, ohne von einer Barriere behindert zu werden. UV-B Strahlung kann Sonnenschutzmittel, Kleidung oder Glas nicht durchdringen.

Es gilt, ein gesundes Mittelmaß zu finden, das Vitamin D produziert ohne der Haut zu schädigen. Dabei empfiehlt sich die Eigenschutzzeit der Haut auszunutzen. Sie sollte deshalb eine gewisse Zeit lang der Sonne direkt ausgesetzt werden, bevor sie durch ein geeignetes Mittel geschützt wird. Im Alter läßt generell die Fähigkeit der Haut nach Vitamin D zu bilden nach.

Bei einem Mangel wird Vitamin D zugeführt, in Form von Tabletten oder Tropfen. Empfohlen wird eine Supplementation von 800 bis 1000 IE Vitamin D täglich.

Dr. Thomas Schwingenschlögl, Reisenbauerring 5/1/5, A-2351 Wiener Neudorf

Tel: 02236/865910, Fax: 02236/865910 30, www.dr-schwingenschloegl.at


 


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