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Das Grüne Haus

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Inhaltsverzeichnis DGH 09/13
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Mythos Magnesium: Verbindungen auf dem Prüfstand
Das Angebot an Magnesiumprodukten ist aber so
groß, dass es nicht immer so leicht ist, sich zurechtzufinden

Der Mineralstoff Magnesium gilt als wahres
Allroundtalent und ist nicht nur im Sport ein wichtiger Begleiter –
schließlich erfüllt er eine Reihe an lebenswichtigen Funktionen im
menschlichen Körper.

Damit Magnesium seine zahlreichen Aufgaben im menschlichen
Organismus erfüllen kann, muss unser Körper den Mineralstoff aber
erst über die Ernährung aufnehmen: Etwa 90% der Magnesiumaufnahme
findet dabei über den Dünndarm statt. Hochwertige Magnesiumpräparate
nutzen die Aufnahme über den Dünndarm optimal aus, um die
Magnesiumspiegel gut zu füllen. Gemäß fundierten wissenschaftlichen
Daten sind auch die folgenden Kriterien für eine effektive
Magnesiumaufnahme entscheidend: 

Bioverfügbarkeit: Löslichkeit als ein entscheidender Faktor 

Ein wichtiges Auswahlkriterium für ein Magnesiumprodukt ist
dessen Bioverfügbarkeit – darunter versteht man den Anteil eines
Nährstoffs, der vom Körper aufgenommen und verwertet werden kann. Ein
entscheidender Faktor ist dabei die Löslichkeit der
Magnesiumverbindung. Denn um aufgenommen zu werden, muss Magnesium
vorher in der Magensäure von seinem Bindungspartner gelöst und
freigesetzt werden. Hier haben sich vor allem organische
Magnesiumverbindungen wie Citrat und Glycinat bewährt, da sie – im
Gegensatz zu anorganischen Verbindungen wie Magnesiumoxid – in der
Magensäure leicht löslich sind. Interessant ist zudem, dass
magensaftresistente Überzüge bei Magnesium-Tabletten die Löslichkeit
und damit Aufnahme von Magnesium über den Dünndarm beeinträchtigen
können. Auch für eine zeitversetzte Magnesiumgabe – wie bei Magnesium
mit Depoteffekt – gibt es keine validen Daten, die einen Vorteil
bestätigen. 

Magnesiumaufnahme: Mehr ist nicht gleich mehr 

Für die optimale Magnesiumaufnahme ist auch die Menge an
zugeführtem Magnesium zu beachten. Da sich der körpereigene
Magnesiumspeicher nur sehr langsam füllt, sollte der Mineralstoff
über einen längeren Zeitraum hinweg angewandt werden. Zudem hat sich
gezeigt, dass der Körper Magnesium effektiver aufnehmen kann, wenn
der Verzehr auf mehrere, kleinere Portionen über den Tag hinweg
verteilt wird. Die tägliche Ergänzung von zwei bis drei Portionen mit
bis zu je 150 mg Magnesium gilt dabei als ideal. Eine einmalige
hochdosierte Gabe kann hingegen mit Beschwerden wie Durchfall
verbunden sein. Vor allem sensible Menschen sollten deshalb zu hohe
Einmaldosierungen vermeiden.  

Maximale Verträglichkeit: Magnesium in reiner Form 

Ein wesentliches Erfolgs- und Qualitätsmerkmal von
Magnesiumprodukten ist ihr Grad an Verträglichkeit. Maximale
Verträglichkeit wird erreicht, indem auf unnötige Technologien und
künstliche Zusatzstoffe verzichtet wird. Produkte sollten also frei
von Trennmitteln, Farbstoffen oder Überzügen sein. Dabei gelten
organische Magnesiumverbindungen wie Citrat oder Glycinat als
besonders verträglich. Zudem sind sie bereits umfassend
wissenschaftlich untersucht und seit Jahren in der Praxis bewährt.


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