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Das Grüne Haus

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Inhaltsverzeichnis DGH 09/13
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So gesund ist das Tanzen
Gemeinsam Tanzen: Das ist eines der Erfolgsrezepte für die nunmehr 50jährige harmonische Partnerschaft von Prof. Bankhofer mit seiner Frau Liselotte

Chris Lachmut, Geschäftsführer der Wiener Tanzschule Chris, hat eine neue Idee entwickelt: das Wiener Seniorenclubbing. Sein Wunsch: Prof. Hademar Bankhofer sollte als Ehrengast kommen und zwischen Tanz und Musik den Gästen erklären, wie sehr das Tanzen die Gesundheit des Menschen  positiv beeinflusst. Bankhofer hat in seinem Buch „Meine besten Jungbrunnen-Rezepte“ dem Tanzen ein ganzes Kapitel gewidmet.

Die meisten von uns machen viel zu wenig Bewegung und gehen keinem Sport nach. Vor allem im Winter. Zugegeben: Schi-Fahren, Schi-Langlauf , Rodeln oder Eislaufen sind nicht jedermanns Sache. Doch es gibt einen Wintersport, der Frauen und Männern in jedem Alter gut tut, vor allem aber für Senioren ein wunderbarer Freizeitsport, zugleich aber auch eine Naturarznei ist. Nämlich: Tanzen. Ist das nicht ein herrlicher Sport? Man schwebt auf dem Tanzparkett dahin , hat die Partnerin oder den Partner im Arm: Das ist Vergnügen und zugleich Therapie . Ein herrliches Fitness-Programm. Gesünder als so manch herkömmlicher Sport.  Messungen von Sportmedizinern haben  schon vor in paar Jahren ergeben: Tanzen ist genau so gesundheitsfördernd wie Laufen oder flottes Gehen. Mehr noch: Wer jahrelang keinen Freizeitsport ausgeübt hat und plötzlich in eine regelmäßige Bewegung einsteigen will , der sollte es mit Tanzen versuchen. Das ist die beste Form, mit Sport zu beginnen.  Besonders wertvoll ist Tanzen für Senioren. Darüber sind sich zahlreiche namhafte Sportmediziner einig. Man bewegt sich zur Musik, was echte Freude bereitet. Man legt Pausen ein und überfordert daher niemals Herz und Kreislauf. Und das sind konkret die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Tanzens:

o Haltungsschäden an der Wirbelsäule  können korrigiert werden.

o Die Bauch- und Rückenmuskeln, aber auch die Bein- und Fuß-Muskeln werden gestärkt. Das lässt speziell am Bauch etwaige Fettpolster schmelzen.

o Hartnäckige Verspannungen und Verkrampfungen im Rücken werden gelockert.

o Die Hüften werden gelenkiger.

o Was für Menschen über 50 besonders wichtig ist: Die Durchblutung im Unterleib sowie in den Beinen  wird verbessert. Das ist speziell für all jene von Bedeutung, die im Winter kaum spazieren gehen oder wandern. Im fortgeschrittenen Alter haben viele einen gestörten Blutfluss im Becken und in den Beinen. Tanzen kann da sehr viel bringen.

o Der gesamte Stoffwechsel wird verbessert. Tanzen ist in dieser Hinsicht ein Jungbrunnen.

o Das vegetative Nervensystem wird erheblich gestärkt. Tanzen gibt seelische und körperliche Kraft. Man kann beim Drehen im Takt der Musik wunderbar Stress abbauen und kann sich auf diese Weise vor einem Burn out Syndrom schützen. 

o Die Verdauung wird angeregt. Mit regelmäßigem Tanzen  kann man eine hartnäckige Verstopfung erfolgreich bekämpfen. 

o Am österreichischen Institut für  medizinische & sportwissenschaftliche Beratung in Maria Enzersdorf hat man nachgewiesen: Wer über einen längeren Zeitraum drei Mal die Woche mindestens 30 Minuten tanzt, hat eine bessere Kondition. Und wer 5 Wochen lang regelmäßig Tanzstunden absolviert, verbessert die allgemeine Leistungsfähigkeit, stärkt Herz und Kreislauf.

o Wer oft und gern tanzt, fördert die Produktion von Glückshormonen im Gehirn.

o Apropos Gehirn: Da man sich beim Tanzen auf die Schritte konzentrieren  muss, wird auch die geistige Fitness angeregt. 

o Tanzen erleichtert auch das Abnehmen. Beim Foxtrott verliert man in einer Stunde 300 Kilokalorien, beim Wiener Walzer 350 Kilokalorien und beim Rock and Roll sind es 600 Kilokalorien. Man kann sagen: Wie jede Ausdauer-Sportart ist Tanzen ein gutes Mittel, um schlank zu bleiben oder einpaar unerwünschte Kilo wieder loszuwerden. 

o Eine Langzeitstudie an der Universität Surrey in Großbritannien hat ergeben: Alleinstehende ältere Frauen und Männer, die zum Tanzen gehen, bekommen nicht nur wieder Freude am Tanzen, sondern auch am Leben. Das ist die Folge der verstärkten Produktion von Glückshormonen. 


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