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Das Grüne Haus

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Inhaltsverzeichnis DGH 09/13
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Im Winter haben Grippe- und Noro-Viren Hochkonjunktur
Penible Reinigung verhindert die Ausbreitung

Neben Schnupfen- und Grippeviren haben in den Wintermonaten noch weitere Viren Hochkonjunktur. Und mit denen ist nicht zu spaßen. Die Rede ist von Rota- und Noroviren. Sie verbreiten sich rasend schnell, verursachen schwere Durchfälle sowie Erbrechen und sind neben Kranken- und Pflegeeinrichtungen immer häufiger auch in Büros anzutreffen. Darauf machen die Gebäudedienstleister der Niederberger Gruppe (www.niederberger-gruppe.de) aufmerksam.

„Ohne Gegenmaßnahmen im Bereich der Hygiene und Desinfektion können sich die Infektionen innerhalb kürzester Zeit in der betroffenen Einrichtung epidemieartig ausbreiten. Insbesondere Noro-Viren haben die Fähigkeit, über einen längeren Zeitraum auf Oberflächen zu überleben“, erklärt Desinfektorin Candy Borgwald von der Niederberger Berlin GmbH & Co. KG.

Borgwald ist als Objektleiterin verantwortlich für die Sauberkeit von mehreren Krankenhäusern, Pflege- und Senioreneinrichtungen. Die spezialisierte Gebäudereinigerin gibt zu bedenken, dass allein die gemeinsame Benutzung der Türklinke, der Computer-Tastatur oder des Telefonhörers im Büro genügt, um sowohl saisonale Influenza als auch andere Viren zu übertragen. Selbst über die Luft kann man sich mit den Erregern in einem Büroraum anstecken. „Nicht unterschätzt werden dürfen auch die wirtschaftlichen Einbußen. Das beginnt bei hohen Personalausfallraten, geht über die Schließung ganzer Büroetagen oder Krankenhausstationen und kann so zu Produktionsausfällen oder Lieferengpässen führen“, macht auch Peter Hollmann, Betriebsleiter von Niederberger Berlin, aufmerksam. Nicht allein aus diesem Grund, sondern auch aufgrund entsprechender Bestimmungen im Arbeitsschutz-Gesetz sind Arbeitgeber deshalb gehalten, Maßnahmen zum Schutz ihrer Angestellten vor Ansteckung während der Arbeitszeit zu ergreifen.

Die regelmäßige, professionelle Büroreinigung hilft dabei, sowohl Influenza-Viren als auch Magen-Darm-Keime an ihrer Ausbreitung zu hindern und einer Ansteckung effektiv entgegen zu wirken. RKI-gelistete Flächendesinfektionsmittel töten die Viren nämlich ab. „Dafür müssen alle Gegenstände in Büroräumen gründlich gemäß 4-Farbsystem behandelt werden. Das gilt in besonderem Maße für den Sanitärbereich, aber auch in Sozialräumen, zum Beispiel für Aufenthaltsräume und Küchen“, sagt Candy Borgwald. Die Reinigungskräfte der Niederberger Gruppe werden beispielsweise mit umweltfreundlichen Desinfektionsmitteln ausgestattet, die bereits in niedrigster Dosierung gegen Noro- und Grippeviren wirken. „Durch eine Erhöhung der Reinigungsintervalle, die zusätzliche Beachtung von Hygienevorschriften in den Büros sowie durch die temporäre Aufstellung von Desinfektionsspendern lässt sich die Verbreitung von Viren deutlich reduzieren“, so Peter Hollmann. 

Was jeder selbst tun kann, um fiese Keime im Büro in Schach zu halten:

• Regelmäßiges Händewaschen, vor allem nach dem Besuch der Toilette, ist obligatorisch.
• Ringe, Armreifen und Uhren sollten dabei abgenommen werden. Andernfalls verbleibt Feuchtigkeit unter dem Schmuck – und die ist ein guter Nährboden für Keime.
• Die Verwendung von Papierhandtüchern vermindert die Anzahl der Keime.
• Berührung von Mund und Nase mit den Händen sollte vermieden werden, denn Schleimhäute sind sehr anfällig für Erreger.
• Mindestens dreimal täglich die Büroräume lüften. Die Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und macht sie anfällig für Keime. Der regelmäßige Luftaustausch reduziert außerdem Viren und Bakterien in den Räumen.
• Auch wenn es unhöflich erscheinen mag: Händeschütteln meiden.
• Lebensmittel am Arbeitsplatz gehören luftdicht verschlossen in den Kühlschrank der Teeküche. Verdorbene Lebensmittel sollten radikal aussortiert werden, um die Verbreitung von schädlichen Sporen zu vermeiden.


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