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Das Grüne Haus

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Inhaltsverzeichnis DGH 09/13
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Eis schlecken macht glücklich, hilft gegen Stress
Bei Servus TV ging es um Gesundheit und Speise-Eis

„Servus am Morgen“ bei Servus TV präsentierte eine Mischung aus vielen Themen Mit dabei: Gesundheitsexperte Bankhofer mit dem ungewöhnlichen Thema „Speise-Eis schlecken macht glücklich, hilft gegen Stress“. Keine Frage: Die Zuschauer waren begeistert. Hier der Inhalt des Interviews.

Egal, wie das Wetter im Sommer ist: Viele von uns zieht es immer wieder magisch in die nächste Eisdiele, ins Eiscafe, zur Tiefkühltruhe im Supermarkt oder zum Tiefkühlschrank daheim. Speise-Eis genießen gehört zu den schönsten Seiten der warmen Jahreszeit. Das gilt für Alt und Jung. Doch mancher stellt sich dabei die Frage: Muss man Eis-Essen eigentlich in Bezug auf die gesunde Ernährung kritisch betrachten?
Überhaupt nicht. Eis-Essen ist im Grunde genommen weitaus besser als sein Ruf.  Es trägt nämlich in höchstem Maße zum Wohlbefinden bei. Das  hat eine wissenschaftliche Untersuchung  von Dr. Herbert Bauer und Dr. Peter Walla an der Wiener Universität ergeben: 

• Speiseeis lässt die seelische Stimmung steigen. Speiseeis schafft eine weit bessere Laune als etwa Schokolade oder Fruchtjoghurt. 

• Vor allem aber kann man mit Eis-Essen hervorragend Stress abbauen und Stressfolgen vermeiden. Und man kann sich im Sommer im Vorfeld an einem anstrengenden Tag vorbeugend mit Eis stressfest machen.

• Eis macht glücklich. Und Glücklichsein stärkt bekanntlich das Immunsystem. 

Seit wann genießt die Menschheit Eis?
Der Genuss von Speise-Eis ist uralt. Schon in China haben reiche und vornehme Leute vor 5.000 Jahren Eis gegessen. Und auch im antiken Rom gab es bereits zum Dessert Speise-Eis. Damals hat man Gletscher-Eis und Gletscher-Schnee bringen lassen und für einige Tage in tiefen Kellern gelagert. Man hat dann Rosenwasser und Honig darunter gemischt und hat es so verzehrt.

Stimmt das: Eis essen kann aber auch zu Problemen führen?
Es gibt sensible Menschen, die kriegen dabei Kopfschmerzen. Auch das wurde untersucht. Man hat beobachtet, dass es immer dann zu Kopfschmerzen kommen kann, wenn die ersten Portionen vom Eis gegen den Gaumen gedrückt werden. Es gibt eine Erklärung für das Phänomen. Sobald das Speise-Eis den Gaumen berührt hat, will der Organismus verhindern, dass das Gehirn durch Kälte zu Schaden kommt. Daher werden die Blutgefäße im Kopf weit gestellt. Die Folge: Es fließt  mehr Blut durch. Diese plötzliche Veränderung verursacht den Kältekopfschmerz. Der dauert aber meist nicht lange, oft nur einige Minuten, weil sich die Gefäße schnell wieder verengen. Das Gehirn erkennt, dass die Kältegefahr nicht so groß ist. Der Schmerz lässt nach. Also alles halb so wild.

Wie ist es denn mit den Kalorien?
Eis ist zweifelsohne ein Dickmacher. Da sind Zucker, Schlagobers und Milch drinnen. Wenn man der Kalorien-Gefahr durch Eis aus dem Weg gehen will, dann sollte man so eine Portion nicht zwischen zwei Mahlzeiten, sondern  anstelle einer Mahlzeit konsumieren. Außerdem bringen seit einigen Jahren mehrere Eis-Erzeuger  auch Eissorten mit nur 2,5 Prozent Fett auf den Markt. Und mit Frucht-Eis, wie es vor allem die Italiener produzieren,  ist man überhaupt auf der sicheren Seite. Das Eis aus frischen Früchten hat weniger Kilokalorien. Da viele Eis-Sorten mit hochwertiger Milch hergestellt werden, nimmt man den Mineralstoff Calcium für feste Knochen auf. Und wenn das Eis aus frischen, reifen Früchten hergestellt wurde, nimmt man damit Mineralstoffe, Spurenelemente und Bioaktivstoffe auf.


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