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Das Grüne Haus

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Inhaltsverzeichnis DGH 09/13
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Wertvolle Wildkräuter, die in unseren Gärten wachsen
Es gibt die üblichen Kräuter, die im Garten, auf der Terrasse, auf dem Balkon oder auf der Fensterbank angebaut werden. Dann gibt es die Wildkräuter draußen in freier Natur, die ohne Einfluss des Menschen wachsen. Und dann gibt es die Wildkräuter, die dreist in unseren Gärten aus der Erde oder aus der Wiese kommen, von den einen begeistert begrüßt, von den anderen als Unkraut verfolgt.

Dazu gehören die Brennessel, der Löwenzahn, der Bärlauch, das Gänseblümchen und – viele werden staunen – der wilde Rucola. TV- Gesundheitsexperte Bankhofer stellt sie vor.

Was macht die Brennessel so wertvoll?

Die Brennesselblätter liefern uns Kieselsäure, Ameisensäure, Chlorophyll, Eisen, Magnesium sowie bienengiftähnlice Wirkstoffe. Die Brennessel kann daher rheumatische Beschwerden lindern. Sie hat aber auch einen positiven Einfluss auf Nieren, Leber, Galle, kann den Blutzucker senken.

Zubereitung: als Tee aus frischen oder getrockneten Blätter, klein geschnitten in einer Kräutersuppe oder als Creme-Spinat. Der Vorteil gegenüber dem echten Spinat: Brennessel-Spinat enthält keine Oxalsäure, die zu Nierensteinbildung führen kann.

Und wieso sollte man die Kraft des Löwenzahns nutzen?

Die Blätter sowie die Wurzeln vom Löwenzahn enthalten Bitterstoffe, Vitamin C, Calcium, Flavonoide, Carotinoide. Damit verbessert der Löwenzahn den gesamten Stoffwechsel des Menschen.

Zubereitung: Die klein geschnittenen Wurzeln werden zuTee verarbeitet. Die zarten Blätter sind ideal für einen Frühlingssalat. Der Tee eignet sich für eine Kur für Leber, Nieren und Galle. Dafür trinkt man 3 Wochen täglich 2 Tassen,

Wieso nennt man den Bärlauch den kleinen Bruder vom Knoblauch?

Er hat die gleichen Inhalts- und Wirkstoffe, riecht genau so und wirkt genauso.Der Hauptwirkstoff ist das ätherische Öl Alliin, das bei der Verarbeitung unter Einfluss von Sauerstoff zum wirksamen  Allicin wird. Und das stärkt – wie der Knoblauch – Herz und Kreislauf, schützt vor frühzeitiger Arteriosklerose und stärkt die Atemwege.

Zubereitung. Man kann Bärlauch zu Tee, Salat oder zu einem Brotaufstrich mit Frischkäse  verarbeiten, vor allem zur allseits beliebten Suppe. Der Vorteil gegenüber dem Knoblauch, der dem Konsumenten etwa zwei Tage Knoblauchgeruch vermittelt: Der Bärlauch riecht nur solange man ihn genießt.

Gänseblümchen sehen in der Wiese bezaubernd aus. Die kann man auch essen. Blüten und Blätter enthalten Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavanoide und etwas ätherisches Öl. Die meisten Wirkstoffe liefern sie um den 24. Juni, dem Johannistag. Sie reinigen das Blut und haben einen guten Einfluss auf Magen, Galle, Leber.

Zubereitung: Die zarten Blätter ergeben einen wunderbaren Salat. Man kann mit den Blüten Suppen, Soßen und Gemüse- Eintöpfe würzen. Man kann mit den Blüten – etwas gesalzen – belegte Brote verzieren. Ein Gänseblümchen-Sandwich ist der  Hit auf jeder Party.

Der Rucola war tatsächlich einmal ein Wildgewürz. Man muss sich das vorstellen: Vor etwa 30 Jahren haben viele Österreicherinnen und Österreicher in ihren Gärten und außen herum ein Unkraut mit dem Namen Rauke verfolgt. Diese wild wachsende Pflanze hat als Rucola inzwischen steile Karriere gemacht. Als Liebling von Feinschmeckern und Sterne-Köchen. Mit Recht wird Rucola inzwischen angebaut, macht jeden grünen Salat zu einem Gaumen-Erlebnis, fördert obendrein die Gesundheit. Rucola liefert uns Eisen, Kalium,Calcium, die Vitamine A,B, C, Betacarotin sowie ätherische,scharfe Senföle und  schwefelhaltige Bitterstoffe. Rucola hat einen positiven Einfluss auf den Blutdruck, auf die Leber, Verdauung und Nerven, macht uns vital. Rucola ist ein Schlankmacher: 100 Gramm haben bloß 24 Kilokalorien.

Zubereitung: Rucola ist ein Würzsalat. Er wird anderen grünen Blattsalaten beigegeben. Je zarter die Rucola-Blätter, desto milder sind sie.

 


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