MailTwitterFacebook
Das Grüne Haus

Aktuelle Ausgabe Das Grüne Haus
als e-Book € 0,92

Inhaltsverzeichnis DGH 09/13
Acrobat pdf-Reader downloaden
Das sind die 12 besten Hausmittel gegen Insektenstiche und Bisse
Bei Insektenstichen niemals kratzen!

Wer kennt das nicht: Erst summt und brummt es im Schlafzimmer, dann fängt es unaufhörlich an zu jucken. Linderung verschaffen Hausmittel, die in jeder Küche zu finden sind: „Quark, Honig und Johannisbeeren schmecken nicht nur gut, sondern wirken auch als jahrhundertealte Heilmittel bei Insektenstichen und -bissen“, weiß Dr. Christine Eichler, Chefärztin des Evangelischen Zentrums für Altersmedizin in Potsdam. Sie hat die zwölf effektivsten Heilmittel zusammengestellt und erklärt, wie sie bei juckenden Stichen helfen.

  1. Wunder der Natur: Zwiebeln

Halbieren Sie eine Zwiebel, schneiden Sie die Schnittstelle gitterförmig ein und drücken Sie den Saft heraus. Wichtig ist, dass viel Zwiebelsaft auf die Wunde kommt. Oder Sie reiben mit einer frisch durchgeschnittenen Zwiebel einige Minuten lang die Einstichstelle ein.

  1. Sauer, aber heilend: Zitronen

Ebenso wie die Zwiebel desinfiziert, kühlt und beruhigt auch die Zitrone. Schneiden Sie eine Scheibe von einer Zitrone ab und legen Sie diese auf den Insektenstich.

  1. Vielseitiges Hausmittel: Essig

Ein uraltes Hausmittel unserer Großmütter ist der Apfelessig. Er wirkt kühlend, juckreizlindernd und auflösend auf das Insektengift. Geben Sie unmittelbar nach dem Stich Apfelessig auf die schmerzende Stelle und wiederholen das Ganze mehrmals.

  1. Macht nicht nur stark: Quark

Quark baut Entzündungen ab und lindert Schmerzen. Deswegen ist es ein beliebtes Hausmittel gegen Insektenstiche, gerade bei Kindern. Geben Sie gekühlten Quark auf eine Kompresse und legen Sie sie auf die schmerzende Stelle. Umwickeln Sie das Ganze mit einem Tuch. Lassen Sie die Quarkkompresse so lange auf der Wunde, wie dieser feucht ist. Nicht antrocknen lassen!

  1. Grüne Energie: Petersilienblätter

Ein uraltes Hausmittel bei Insektenstichen sind Petersilienblätter. Reiben Sie die betroffene Stelle mit den Blättern ab oder zerkauen Sie sie und legen diese dann auf die schmerzende Stelle.

  1. Nicht nur bei Erkältungen wohltuend: Teebeutel

Ein nasser Teebeutel ist ein wohltuender Umschlag nach Insektenstichen oder -bissen. Tee enthält Gerbstoffe, die Schwellungen abklingen lassen.

  1. Natürliches Antibiotikum: Breit- oder Spitzwegerich

Der Wegerich ist von alters her ein beliebtes Wundheilmittel. Zerreiben Sie die Blätter des Wegerichs oder zerkauen Sie diesen und legen es auf die Wunde. Der Wegerich schützt auch vor Entzündungen. 

  1. Kluge Helfer: Knoblauch und Johanniskrautöl

Reiben Sie Knoblauch direkt auf die Stiche, um den Juckreiz zu lindern und eine Infektion zu vermeiden. Eine Mischung aus Honig und Speisenatron oder Johanniskrautöl lindert ebenso den Juckreiz.

  1. Altes Heilmittel: Aktivkohle

Tragen Sie auf die Stiche oder Bisse eine Paste aus Aktivkohle auf, um die Giftstoffe, die den Juckreiz und die Schwellung verursachen, zu entfernen. Mischen Sie Aktivkohle in Pulverform (in Apotheken erhältlich) mit Wasser und tragen diese Paste für ca. 30 min. auf die betroffenen Stellen auf.

  1. Entzündungshemmend: Honig

Ein geheimes Rezept der Heilkundigen: Bei Bienenstichen geben Sie Honig auf die betroffene Stelle. Das nimmt den Schmerz und die Schwellung klingt schneller ab.

  1. Smarter Allrounder: Johannesbeere

Ein sehr altes Hausmittel bei Bienenstichen sind frische, schwarze Johannesbeeren. Zerdrücken und auf die schmerzende Stelle streichen.

  1. Für den Notfall: Heilerde

Bei schlimmeren Stichen oder Bissen wird Heilerde mit wenig Wasser zu einem dicken Brei verrührt und auf die schmerzende Stelle aufgetragen.

„Generell gilt: Bei Insektenstichen niemals kratzen! Denn zum einen werden dadurch mehr ‚Juckstoffe‘ vom Körper ausgeschüttet und zum anderen kann es zu Infektionen der Haut kommen“, sagt Dr. Christine Eichler, Chefärztin des Evangelischen Zentrums für Altersmedizin in Potsdam.

Kurz & Knapp: Evangelisches Zentrum für Altersmedizin in Potsdam 

Das Evangelische Zentrum für Altersmedizin umfasst ein geriatrisches Fachkrankenhaus mit Tagesklinik, ein Seniorenzentrum, eine Kurzzeitpflege, die Beratungsstelle „Rund ums Alter“ sowie ein ausführliches Lehrangebot für alle in der Geriatrie tätigen Berufsgruppen. Mit 120 Betten im Krankenhaus und in der Tagesklinik sowie 111 Plätzen im Bürgerstift am Heiligen See zählt es zu den größten Kompetenzzentren für Altersmedizin in Brandenburg.

Weitere Informationen unter: www.altersmedizin-potsdam.eu

 


Für Sie entdeckt





© gesundheitswelten.com 2014   l   Impressum