Doch wir sollten uns immer bewusst sein: Diese einfachen, allseits bekannten Kräuter sind nicht nur dazu da, das Aroma der Speisen zu verbessern und die Verdauung zu fördern. Viele dieser Kräuter können mehr haben heilsame Kräfte:
• Die Petersilie – das am meisten verwendete Küchenkraut – versorgt uns mit reichlich Vitamin C zum Schutz vor Sommer-Erkältungen und für einen besseren Umgang mit Stress. Außerdem wirkt die Petersilie harntreibend und ausleitend. Besonders interessant aber ist das Apiin in den Petersilienblättern. Es hat für den Mann potenzfördernde Wirkung. Ende des 19. Jahrhunderts war es in schottischen Herrenclubs üblich, rohe Petersilie zu kauen. Typisch schottisch: Petersilie – die Potenz-Pille für Sparsame.
• Auch der Schnittlauch – der kleine Bruder der Zwiebel – liefert reichlich Vitamin C. Er enthält aber auch interessante Mengen an Eisen, das für unsere Energie wichtig ist. Außerdem: Man kann mit Schnittlauch erhöhten Blutdruck senken.
• Rosmarin fördert die Durchblutung und baut in uns enorme Energie auf.
• Basilikum stärkt den Magen und macht uns durch die beiden Bioaktivstoffe Eugenol und Estragol geistig fit.
• Thymian stärkt die Atemwege und hilft, dass wir einen Husten schneller auskurieren können.
• Liebstöckel – auch Maggikraut genannt – hilft gegen Völlegefühl und Blähungen, macht mit 192 Wirkstoffen jede Suppe zu einem natürlichen Antibiotikum.
• Antibakterielle Wirkung hat auch der Majoran, der obendrein durch seine Bitterstoffe die Leber aktiviert und einen positiven Einfluss auf den gesamten Magen- und Darmtrakt hat.
Setzen Sie das Angebot von Küchenkräuter nicht nur für ihren Gaumen ein. Nützen Sie auch die heilsamen Kräfte. Probieren Sie es aus. Sie werden staunen, wie es wirkt!