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Das Grüne Haus

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Inhaltsverzeichnis DGH 09/13
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Prof. Bankhofer präsentiert: Gesunde Tees für den Winter
Es ist wieder Tee-Zeit. Draußen ist es ungemütlich. In der Wohnung sitzt man bei einer heißen Tasse Tee. Doch Tee ist nicht nur ein Genußmittel, den man zur Entspannung, zum Warm machen trinkt.

Tee ist auch eine Naturarznei. Das  Angebot ist breit. Es gibt eine Fülle von Tees,die uns zur Verfügung stehen. Und da tauchen viele Fragen auf: Welchen Kräutertee sollte man zur welcher Gelegenheit trinken? Wie wertvoll ist der grüne Tee für unsere Gesundheit? Was bringt der Mate-Tee? Welche Wirkungen können wir von den neuen exotischen Tees erwarten wie Lapacho-Tee, oder Guarana-Tee erwarten? Sind das bloß Mode-Tees? Oder können sie uns tatsächlich helfen?
Kräutertees sind flüssige Arzneien: Enzyme, Gerbstoffe,Farb- und Geruchstoffe, vor allem aber ätherische Öle geben Kräutern ihre Wirkkraft. Sie enthalten aber auch Vitamie, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Es gibt  3 Arten für die Zubereitung von Kräutertees:
1. Überbrühen: 1 Teelöffel wird mit 1 Tasse kochendem Wasser überbrüht,zugedeckt 5 bis 8 Minuten ziehen lassen. Dann duchseihen, lauwarm trinken. Die meisten Tees.
2. Oder 2 bis 3 Eßlöffel in 1 Liter Wasser einmal aufkochen, dann etwas ziehen lassen, durchseihen. Trinken. Beispiel: Salbeitee zum Trinken. 
3. Kalt ansetzen. Das Heilkraut von 3 Stunden bis über Nacht in kaltem Wasser ansetzen. Dann durchseihen, leicht erwärmen und trinken.
Welche Heilkräuter-Tees setzt man  wogegen ein?
Kamille - für Magen- und Darmstörungen (Gastritis) - Rollkur
Baldrian - gegen Schafprobleme
Basilikum - gegen Blähungen
Melisse - beruhigt,bringt besseren Schlaf
Brennessel - zum Entschlacken
Löwenzahntee - zum Stärken der Leber
Mariendistel - ebenfalls zur Leberstärkung, bei leichten Vergiftungen
Eiischwurzel gegen Heiserkeit,Halsschmerzen,entzündete Mundschleimhaut
Gänsefingerkraut - gegen die schmerzhaften Tage der Frau
Hagebuttentee - gegen Erkältungen ( Vitamin C-Bombe)
Himbeerblätter - schweißtreibend
Lindenblüten - schweißtreibend
Holunderblüten - gegen Schnupfen und grippalen Infekt
Johanniskraut - gegen depressive Verstimmungen,schlechte Laune
Lavendel - zur Nervenberuhigung
Hibiskusblütentee - beruhigend
Pfefferminze - stärkt den Magen, gegen Blähungen,Magenkrämpfe
Misteltee - gegen hohen und zu niedrigen Blutdruck,gleicht aus
Salbei - gegen Entzündungen im Hals- und Rachenbereich.Immunstärkend und atemwegsstärkend.
Spitzwegerich gegen Bronchitis
Zinnkraut für sdchönere Nägel und Haare
Fenchel-Samen: gegen Blähungen
Anis, Fenchel und Kümmel, zu gleichen Teilen: gegen schlechte Laune
Apfelschalen- gegen leichte Erkältungen,erfrischend.
Mit grünem Tee gegen Karies, Erkältungen und Krebsgefahr: Man hört und liest in letzter Zeit sehr viel über den grünen Tee. Mitunter werden ihm wahre Wunderwirkungen nachgesagt. Und mit Recht fragen daher viele: Was ist denn nun wirklich dran am grünen Tee ?
Sowohl der schwarze als auch der grüne Tee stammen vom gleichen Teestrauch,von den gleichen Teeblättern. Der Unterschied liegt in der Bearbeitung.Der Schwarztee wird fermentiert. Das ist ein künstlich herbeigeführter  Gärungs-Vorgang zur Aroma-Verstärkung, bei dem  die Blätter zerrissen und zerquetscht werden. Dabei werden viele wertvolle Inhaltstoffe vernichtet. Daher befinden sich im grünen Tee unvergleichlich mehr.
Was sind das nun für Inhaltsstoffe, die den grünen Tee so interessant machen? Die Teeblätter enthalten große Mengen an Vitamin C gegen Erkältungen und Streß, Fluor zum Stärken der Zähne, das Spurenelement Mangan zur Vorbeugung von Osteoporose, weiters Bitterstoffe,Koffein - früher im Tee Teein genannt - und vor allem Polyphenole. Sie sind das Wichtigste im Grünen Tee. 
Es gibt zwei Arten von Polyphenolen: Gerbstoffe und EGCG-Substanzen. Die Gerbstoffe beruhigen Magen und Darm, schalten schädliche Bakterien aus und beugen damit entzündlichen Magen- und Darstörungen vor. Sie machen auch die Haut widerstandsfähiger. Die EGCG-Stoffe sind  krebshemmend und blutverdünnend.
Wer regelmäßig grünen Tee trinkt, der kann sich gegen eine Reihe von gesundheitlichen Störungen schützen. 
• Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden: In Gegenden,wo viel grüner Tee getrunken wird, treten nur ganz selten Haut- und Magenkrebs auf.Der grüne Tee senkt aber auch das Risiko für Lungenkrebs. Daher sollte jeder Raucher täglich 3 Tassen trinken.
• Eine Studie von Prof.Dr. Jankun von der Medizinischen Hochschule in Ohio hat ergeben: Die Polyphenole im grünen Tee sind Radikalfänger. Sie schützen uns vor aggressiven Molekülen aus Umweltschadstoffen,stärken unsere Immunkraft.
• Das EGCG im grünen Tee hält unser Blut flüssig. Das bedeutet elastische,saubere Blutgefäße, vorbeugender Schutz vor Adernverkalkung,Herz- und Kreislauf-Erkrankungen.
• Die Pflanzenfarbstoffe im grünen Tee senken das schädliche LDL-Cholesterin und heben das schützende HDL-Cholesterin an.
• Grüner Tee wirkt antiviral, macht stark gegen Erkältungen. 
• Wenn Schulkinder täglich 1 Tasse grünen Tee trinken oder nach den Mahlzeiten nur damit gurgeln, wird damit die Anfälligkeit für Karies um 50 Prozent verringert . 
• Grüner Tee enthält  rund 400 Aroma-Stoffe , psychoaktive Substanzen und das ätherische Öl Thiamin,das als Streßbremse gilt. Alles zusammen wirkt nervenberuhigend. 
Die gesundheitsfödernden Wirkungen des Grünen Tees kommen allerdings nur zum Tragen,wenn  er richtig zubereitet wird. Man benötigt eine warme Kanne aus Porzellan oder Steingut. Pro Tasse kommt ein Teelöffel Teeblätter hinein. Für die Kanne ein extra Teelöffel. Das Teewasser wird aufgekocht,muß dann aber 5 Minuten stehen,damit es auf 70 Grad Celsius abkühlt. Dann erst aufgießen, 3 Minten ziehen lassen,wenn der Tee anregen, 5 Minuten ziehen lassen,wenn er beruhigen soll. Man kann die Teeblätter für einen zweiten und dritten Aufguß nützen.Da läßt man dann nur 2 Minuten ziehen. Wichtig:Grüner Tee wird ungesüßt getrunken.
Der Mate-Tee hilft beim Abnehmen. Mate-Tee : Das sind die Blätter des Mate-Baumes aus dem südamerikanischen Urwald.Guarani-Indianer trinken ihn seit  Jahrhunderten aus der Cuja mit einer Bombilla. Wenn mnan ihn aus der Tass etrinkt: wie grünen Tee zubereiten. Nicht mit kochendem Wasser.Nur 70 Grad Celsius. Keinen Vorrat zubereiten. Jede Tasse frisch. Mate-Tee enthält  Koffein in kleiner Menge und in einer anderen Zusammensetzung als bei Kaffee und Schwarztee: Mentil-Xantin,dazu Tannine und Theobromin. Alles zusammen  wirkt  beruhigend und nervenstärkend. man kann ihn auch abends trinken.
Im Tee sind auch Zink, Selen, B 1, B 2, C, Eisen, Magnesium, Calcium, Kalium. Aber auch heilende Pflanzenfarbstoffe. Der Tee stärkt Herz und Kreislauf, das Immunsystem,denkt zu hohen Blutdruck, beruhigt die Nerven, bremst den Hunger und Appetit. In Südamerika war das wichtig für arme Menschen,damit sie mit weniger Essen auskamen,nicht so schnell Hunger bekamen. Studien in Brasilien: Wer eine Diät macht, tut sich leichter,wenn er sie mit Mate-Tee begleitet.Man kann 7 Stunden ohne essen besten auskommen,wenn man Mate-Tee trinkt. Außerdem: Mate-Tee steigert Energie, macht streßfest, stärkt das Immunsystem.
  
Was ist der entscheidende Unterschied zwischen Schwarztee und Kaffee ?
Beide  enthalten Koffein - im Tee früher als Teein bezeichnet. Doch mit dem Kaffee stürzt das Koffein in den Körper  und attackiert auch die Nerven. Mit Tee gleitet das Koffein in den Körper. Das Koffein des Kaffes gelangt über Herz und Kreislauf  in den Organismus, das Koffein des Tees übers Gehirn und das zentrale Nervensystem.


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