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Aromatherapie - Düfte fürs Wohlbefinden

Für eine Aromatherapie zuhause braucht man: die entsprechenden ätherischen Öle, eine Duftlampe oder eine Schale mit Wasser. Es reichen auch ein Teller mit einem nassen Wattebausch oder ein Textil-Taschentuch.

  • Anisöl stärkt die Atemwege und verbessert die Stimmung
  • Basilikumöl macht die Nase frei
  • Bergamotteöl nimmt Ängste
  • Eukalyptusöl stärkt die Atemwege
  • Jasminöl löst Verkrampfungen und wirkt erotisch anregend
  • Kamillenöl, Melissenöl und Lavendelöl beruhigen die Nerven
  • Nelkenöl desinfiziert die Luft
  • Pfefferminzeöl kann Kopfschmerzen vertreiben
  • Rosenöl entspannt
  • Sandelholzöl baut Stress ab
  • Thymianöl schafft körperlich-geistige Anregung und Entspannung zugleich
  • Zitronenöl wirkt anregend auf den Kreislauf und macht aktiv

Die Öle sollten von bester Qualität sein. Kaufen Sie keine billigen Aroma-Öle, denn sie sind fast immer synthetisch hergestellt und können daher auch nicht wirken - sie riechen nur.
Achten Sie darauf, natürliche Duft-Essenzen zu kaufen. Es ist verständlich,dass diese teurer sind: Man braucht z.B. 100 Kilo Rosenblätter für einen halben Liter Rosenöl, 100 Kilo Lavendelblüten für 3 Liter Lavendelöl und 100 Kilo Eukalyptusblätter für 10 Liter Eukalyptus-Essenz.

Die meisten dieser Heilpflanzen müssen zu einer bestimmten Tageszeit geerntet werden, wenn sie den höchsten Anteil an ätherischen Ölen haben. Das ist meistens in den Abendstunden. Da verbreitet das Öl den intensivsten Duft und hat auch gleichzeitig die größte Wirkung für Gesundheit und Wohlbefinden.

Da die Essenzen beim Transport an Qualität verlieren, müssen die Blüten oder Blätter am Pflückort destilliert werden, damit sie ihr volles Aroma behalten.
Die meisten ätherischen Öle werden durch Destillation gewonnen: Das Pflanzenmaterial befindet sich in einem Behälter, der von warmem Wasserdampf durchströmt wird. Die flüchtigen ätherischen Öle steigen mit dem Wasserdampf auf, gelangen in ein Kühlrohr, in dem sie sich als Flüssigkeit an den Wänden niederschlagen.

Wasser und Öl laufen in ein Gefäß, das Aromaöl schwimmt oben und kann abgeschöpft werden. Ganz selten setzen sich Öle - wie das Zimtöl zum Beispiel - am Boden ab. Gute Aromaöle werden bei nicht zu großer Hitze schonend gewonnen.
Zitronenöl, Orangenöl, Mandarinenöl und Pampelmusenöl werden nicht durch Destillation, sondern durch das Auspressen der Fruchtschale gewonnen.

Da auch ätherische Öle Allergien auslösen können, muss bei der Herstellung bereits vorgebeugt werden. Ob destilliert oder gepresst: Bei manchen Aromaölen müssen vorhandene Reizstoffe entfernt werden, damit es zu keinen allergischen Reaktionen kommen kann.
Beim Kauf von natürlichen Aroma-Ölen sollte man darauf achten, dass sie pur sind. Sie halten dann bis zu zwei Jahren, wenn sie einmal geöffnet wurden.

Aromaöle, die mit Oliven- oder Mandelöl vermischt sind, müssen rasch aufgebraucht werden.
Damit die ätherischen Ölen zuhause ihren angenehmen Duft verbreiten, müssen sie verdunsten. Dazu braucht man Wasser und ein Gefäß. Meistens nimmt man eine Duftlampe, am besten aus Keramik, die im oberen Bereich eine Schale hat und unten Platz für eine kleine Kerze ist. Man bekommt solche Duftlampen in Apotheken, Drogerien, Reformhäusern und Naturkostläden.
Man darf das Aromaöl niemals pur in die Schale geben, sondern Wasser eingießen und nur 5 Tropfen Öl dazumischen.

Es geht aber auch ohne Duftlampe: man kann in eine Dessertschale Wasser geben und 15 Tropfen daraufgeben oder auf einem Teller einen nassen Wattebausch mit 15 Tropfen des Aromaöls tränken.
Verwenden Sie ein und dasselbe Aromaöl nicht permanent. Machen Sie Pause dazwischen, damit sich Ihr Geruchssinn wieder erholen kann.

Es hat keinen Sinn, mehr vom Aromaöl zu verwenden, die Wirkung wird nicht besser, nicht intensiver. Im Gegenteil: Zuviel eines ätherischen Öls kann Nase und Atemwege reizen.

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