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Wichtig ist, dass wir die Brennesseln im eigenen Garten, in unberührter Natur pflücken oder beim Gemüsehändler kaufen. Hände weg von Brennesseln, die am Straßenrand oder in der Nähe von Industrieanlagen wachsen. Sie sind mit Umweltschadstoffen angereichert und können der Gesundheit schaden.
Junge, zarte Brennessel enthalten sehr viel grünen Farbstoff Chlorophyll, der unsere Zellen jung erhält und uns geistig fit macht. Sie liefern uns Bitterstoffe, Gerbstoffe, Carotinoide, Lignane und viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Bei den Mineralstoffen ist so besonders wertvoll das Calcium für Haare, Haut, Nägel und Knochen. Brennesselblätter enthalten sehr viel davon. Und was das Vitamin C betrifft: Brennessselblätter haben 6 Mal soviel Vitamin C wie Spinatblätter.
Bereiten Sie aus Brennessel-Blättern Spinat zu. Sie verfahren dabei genau wie mit den Spinat blättern. Dazu ein Vorteil: Spinat enthält viel Oxalsäure, kann also die Bildung von Calcium-Oxalat-Nierensteinen verursachen. Brennessselblätter enthalten keine Oxalsäure.
Machen Sie es wie die Italiener in und rundum Florenz. Die genießen jetzt Pasta Verde. Brennesselblätter werden heiß gewaschen, einmal kurz in Wasser aufgekocht, klein geschnitten und in einem Mixer mit frischen Knoblauchzehen und etwas Olivenöl zu einer dicken Soße verarbeitet. Sie wird über breite Bandnudeln gegossen.
Sie können auch feine Brennessel-Spitzen klein gehackt in die Kräutersuppe dazugeben. Einmal mit der Suppe kurz aufkochen lassen.
Nützen Sie die Zeit der frischen Brennesselblätter für einen gesunden Tee, der die Nieren aktiviert und die Harnwege durchspült. So wird er zubereitet: Die Brennesselspitzen werden gut gewaschen, fein gehackt.
2 gehäufte Teelöffel davon werden mit 1 Tasse kochendem Wasser übergossen, nur 2 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Durchseihen. Lauwarm und ungesüßt in kleinen Schlucken trinken.
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