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Spargel: Gut für Hirn und Liebe

Die Zeit des weißen und grünen Spargels ist wieder da. Wer sie nicht nützt, verpasst eine große Chance für die Gesundheit. Allerdings ist es wichtig, heimischen Spargel auf den Teller zu bringen. Er hat die meisten Wirkstoffe.

Spargel, der aus dem Ausland kommt, wird meist von weither transportiert. In dieser Zeit baut dieses sensible Gemüse ganz schnell seine Vitalstoffe ab. Das alles kann man mit Spargel für die Gesundheit erreichen:

Wer lange jung bleiben möchte, sollte oft Spargel essen: Dieses beliebte Gemüse liefert uns Magnesium, Kupfer, Folsäure und Vitamin E. Damit werden Herz und Kreislauf gestärkt, das frühzeitige Altern von Haut und Sehkraft gebremst.
Spargel ist reich an Kalium. Dadurch werden Nieren und Harnwege durchgespült und die Verdauung verbessert.

Der Hauptwirkstoff im Spargel ist die Aminosäure Asparagin. Sie ist schuld daran, dass nach dem Spargelessen der Harn einen stechenden, markanten Geruch hat. Asparagin regt die Nieren an, aktiviert Leber und Galle. Der Abtransport von Stoffwechsel-Schlacken und Umweltgiften aus dem Körper wird gefördert.
Asparagin ist aber auch ein Energiestoff, der uns fit macht. Auch für die Liebe. Die Libido-Wirkung ist aber auch auf die Spurenelemente Zink und Molybdän zurückzuführen, von denen der Spargel reichlich hat.

Man kann mit Spargel auch die Konzentration und die gesamte Denkarbeit verbessern. Und man kann die Nerven stärken, Damit wird Spargel auch zu einer natürlichen Waffe gegen Streßbelastung. Nicht zu vergessen: Spargel aktiviert in unserem Gehirn Glückshormone.

Spargel ist eine der kalorienärmsten Gemüsesorten. Damit ist er ein Schlankmacher. 100 Gramm haben nur 17 Kalorien. Außerdem enthält Spargel das Spurenelement Chrom. Und das bremst den Hunger.
Wer mit Spargel abnehmen möchte,der sollte 14 Tage lang zu jeder Hauptmahlzeit 200 Gramm Spargel essen. Sonst nichts. Ideal dazu: Jeden Tag 1 Stunde Radfahren.

Jüngste medizinische Untersuchungen haben ergeben: Wer die Spargelzeit nützt, der kann damit einen optimalen Doppel-Effekt erzielen: Man kann abspecken und gleichzeitig zu hohen Blutdruck senken sowie das Herz stärken.
Das ist insofern interessant, weil 70 Prozent der Bluthochdruck-Patienten Übergewicht und 50 Prozent der Übergewichtigen Bluthochdruck haben.
Vorsicht: Wer an Gicht leidet und wer hohe Harnsäurewerte hat, sollte auf Spargel verzichten. Er enthält leider große Mengen an Purinen.

Warum ist Spargel ein Schlankmacher?

Prof. Bankhofer: Er hat sehr wenig Kalorien. 100 Gramm Spargel haben nur 17 Kilokalorien. Spargel gehört zu den kalorienärmsten Gemüsesorten. Und zusätzlich darf man nicht vergessen: Spargel enthält große Mengen vom Spurenelement Chrom. Und Chrom bremst den Hunger, macht schneller satt.
Wenn man mit Spargel abnehmen möchte, hier das einfache Rezept: Man isst 14 Tage lang zu jeder Hauptmahlzeit 200 Gramm Spargel und verzichtet aufs Fleisch. Und man treibt jeden Tag 30-40 Minuten Freizeitsport.

Stärkt Spargel die Liebeskraft? Oder ist dieses Gerücht nur durch die Form des Gemüses entstanden?

Prof. Bankhofer: Spargel ist natürlich kein Potenzmittel. Aber wenn Probleme der Libido durch Mangelerscheinungen im Körper entstehen, dann kann man mit den wertvollen Inhaltstoffen des Spargels durchaus einiges erreichen. Spargel enthält große Mengen an den Spurenelementen  Zink und Molybdän. Und ein Zink- sowie Molybdän-Mangel schafft fast immer Probleme in der Liebe.Also: Es steckt schon ein Stück Wahrheit in der Behauptung. Sehr oft  kommt es Problemen beim Sex, weil die Betroffenen zu wenig Obst und Gemüse essen.

Welche konkreten Wirkungen für unsere Gesundheit sind beim Spargel heute nachgewiesen?

Prof. Bankhofer: Die Palette der gesundheitlichen Wirkungen ist sehr groß:

  • Spargel gilt als ideales Mittel zum Entwässern und Entschlacken. Spargel ist reich am Mineralstoff Kalium, den wir für die Muskeln, für das Herz und für die Verdauung brauchen. Kalium hat aber auch eine stark ausschwemmende Wirkung.
  • Wer Spargel zum Entwässern isst, der muss darauf achten, dass er kein Salz verwendet oder nur ganz wenig. Denn das Salz hält das Wasser im Körper zurück. Durch das Entwässern werden beim Spargel-Essen auch die Nieren und Harnwege ganz hervorragend durchgespült, was einer etwaigen Nierenstein-Bildung  vorbeugt.Und ein erhöhter Blutdruck kann gesenkt werden.
  • Allein mit einer Portion von 500 Gramm Spargel nimmt man soviele Bio-Aktiv-Stoffe auf , dass man tatsächlich viel fürs Jungbleiben tun kann. Durch den hohen Gehalt am Spurenelement Kupfer, des Mineralstoffes Magnesium  und der Vitamine Folsäure und E  stärkt Spargel ganz enorm Herz und Kreislauf.
  • Speziell das Vitamin E macht Spargel zu einem Jungbrunnen: das frühzeitige Altern der Haut, das Nachlassen der Sehkraft und schlecht heilende Wunden werden durch Spargel positiv beeinflusst.
  • Spargel-Essen aktiviert die Glückshormone in unseren Gehirn und fördert das bessere Einschlafen.
  • Wer regelmäßig Spargel isst, hat bessere, stärkere Nerven. Das ist auf die großen Mengen an B-Vitaminen zurückzuführen.Vor allem das Nerven-Vitamin B1 ist stark vertreten.
  • Der gesamte Stoffwechsel wird in Schwung gebracht.
  • Alle Schleimhäute des Körpers werden gestärkt.
  • Konzentrationsstörungen können behoben werden. Das Denken wird aktiviert.
  • Durch den enorm hohen Anteil an Vitamin C und Eisen wird die Immunkraft gestärkt.
  • Die Leber wird gestärkt. Das macht das Spurenelement Mangan, das ein wichtiges Element bei der Entgiftungs-Arbeit ist.
  • Spargel wirkt gegen Verstopfung.
  • Spargel ist ideal für schwangere Frauen und stillende Mütter, weil er sehr viel Folsäure, Eisen und Calcium liefert. Und da liegt oft ein Mangel vor.

Einen entscheidenden Einfluß  für viele dieser Wirkungen hat  neben den Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen der Hauptwirkstoff  des Spargels. Das ist das Asparagin.
Eine wertvolle Aminosäure. Sie ist schuld daran, dass der Harn nach einer Mahlzeit einen stechenden, markanten Geruch hat.

Das Asparagin  regt die Nieren an, aktiviert Leber und Galle. Die Versorgung mit allen Vitalstoffen und der Abtransport der Stoffwechselschlacken werden gefördert.Auch Umweltgifte werden schnell wieder aus dem Körper entfernt. Das Asparagin ist auch ein Energiestoff, der uns fit macht.Spargel ist daher ideal gegen Müdigkeit.

Besteht - was die gesundheitliche Wirkung betrifft - ein Unterschied zwischen dem grünen und dem  weißen Spargel?

Prof. Bankhofer: Da besteht kein  großer Unterschied.  Aber doch ein gewisser. Beide Spargel-Arten sind reich an den genannten Inhalststoffen.
Der grüne wächst oberirdisch und entwickelt mehr Vitamine und Mineralstoffe durch den Einfluß der Sonne. Der weiße hingegen enthält mehr vom Hauptwirkstoff Asparagin.
Man hat mit dem grünen Spargel  in jedem Fall weniger Arbeit, weil man ihn nicht schälen muss.

Was muß man beim Spargel beachten, dass er seine volle Wirkung für die Gesundheit entfalten kann?

Prof. Bankhofer: Da gibt es eine Menge zu beachten:

  • Er muss frisch sein, am besten aus biologischem Anbau.
  • Wenn man ihn ein paar Tage aufheben will, so muss man ihn mit einem nassen Tuch umwickeln und im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahren.
  • Spargel muss gut gewaschen werden. Man muss ihn von der Spitze, also vom Kopf, nach unten dünn abschälen. Der dicke holzige Teil am Ende muss weggeschnitten werden. Man muss da oft sehr großzügig sein, sonst ist das Spargel-Essen kein Vergnügen.
  • Spargel braucht beim Kochen einen großen Topf. Die Spargelköpfe müssen alle in dieselbe Richtung  zeigen. Weißer Spargel braucht 15 bis 25 Minuten, grüner Spargel 8 bis 10 Minuten.
  • Spargel darf man nicht aufwärmen, weil er Nitrat enthält, das dann zu dem kreberregenden Stoff Nitrosamin werden kann.
  • Zum Spargel immer nur Weißwein trinken, niemals Rotwein. Die Gerbstoffe im Rotwein machen das Vitamin B1 unbrauchbar. Und gerade das brauchen wir als Nerven-Nahrung.
  • Niemals Spargel ganz ohne Fett konsumieren, sonst kann das fettlösliche Vitamin E  nicht vom Organismus aufgenommen werden.

Es gibt Menschen,die Spargel nicht essen sollten: Wer an Gicht leidet oder hohe Harnsäure-Werte hat, sollte vorsichtig sein. Spargel enthält sehr große Mengen an Purinen. Etwa soviel wie Rindfleisch. Und die werden zu Harnsäure.
Aber auch Nierenkranke sollten Spargel nur nach Absprache mit dem Arzt essen, weil die Nieren zu sehr aktiviert werden.



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