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Radieschen liefern uns Selen für die Immunkraft, Eisen gegen chronische Müdigkeit, Magnesium fürs Herz, Kalium für die Muskeln und Nerven. Radieschen enthalten viel Vitamin C gegen Erkältungen, Folsäure für Herz und Kreislauf.
Das Wichtigste in den Radieschen sind aber die schwefelhaltigen Senföle: Sie machen den Geruch und den scharfen Geschmack der Radieschen aus.
Die Senföle wirken antibakteriell und pilztötend. Sie bekämpfen Pilze im Magen- und Darmbereich. Zusätzlich binden die Senföle Fett aus der aufgenommenen Nahrung und führen sie über den Darm ab. Quasi eine kleine "Abspeck-Pille" ohne Nebenwirkungen.
Die ätherischen Öle der Radieschen fördern die Gallen-Produktion der Leber, beseitigen Gallestauungen und wirken entwässernd. Man kann Blähungen, Durchfall oder Verstopfung bekämpfen, erhöhte Cholesterin- und Blutdruckwerte senken.
Radieschen entgiften den Darm und desinfizieren die Harnwege. Sie stärken die Nerven, aktivieren das Gehirn und fördern die Blutbildung.
Gegen Husten und Schleimbildung probieren Sie folgendes Rezept: 5 Radieschen fein raffeln und mit 5 EL Waldhonig verrühren. 8 bis 10 Stunden stehen lassen. Von dem Sirup, der sich gebildet hat, jede Stunde 1 TL im Mund zergehen lassen.
Radieschen müssen gut gekaut werden, sonst bekommt man Magenschmerzen. Wer zuviel davon ißt, kann Durchfall bekommen. Patienten mit Nierenentzündung dürfen keine Radieschen essen.
Waschen Sie das Gemüse sehr gut, da Radieschen oft aus dem Boden Nitrate enthalten, die im Speichel zu krebserregenden Nitrosaminen werden.Träufeln Sie einige Tropfen Zitronensaft auf die Radieschen, das Vitamin C schützt vor den Nitrosaminen. Und salzen Sie die Radieschen nur wenig oder gar nicht.
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