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Ernährung für die Immunkraft

Wir können es jetzt jeden Tag am Arbeitsplatz, im Supermarkt oder in der U-Bahn beobachten: Die einen husten, schnäuzen und niesen, die anderen sind kerngesund und können dem Ansturm von Viren und Bakterien bestens standhalten.
Die Erklärung dafür: Die einen haben ein voll intaktes Immunsystem, die anderen nicht. Wie kann ich jetzt in dieser kalten Zeit meine natürlichen Abwehrkräfte aufbauen?

Leichte Kost, reichlich Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, fünf kleine Mahlzeiten, Fett und zuviel Fleisch meiden, Konservierungsstoffe meiden, Salmonellen-Gefahr und Pilze im Essen meiden.
Die Darmflora muss gesund sein! Sie stützt entscheidend unser Immunsystem und baut es zu 70% auf. Hilfen: probiotische Joghurts mit lebenden Bakterien (Milchsäurebakterien). Auch Brotsäurebakterien können intensiv die Immunkraft im Darm aufbauen (Brottrunk). Die Zufuhr von reichlich Ballaststoffen fördert die Entwicklung der positiven Bakterien und die Stärkung der Darmflora.

Flüssigkeit zuführen, damit Giftstoffe abtransportiert werden können. Zwei Liter Wasser pro Tag. Ideal in diesen Wochen: Hagebuttentee. Er liefert große Mengen an Vitamin C. Acht Hagebutten enthalten mehr Vitamin C als fünf Orangen.
Auf die Versorgung mit Vitaminen achten: An sich sind alle Vitamine im Verbund wichtig, besonders aber Vitamin A, Provitamin Betakarotin, E und C. C schützt die Zellflüssigkeit jeder Körperzelle, A und Betakarotin die Zellstruktur, E die Zellwand. Anregung: Immunsalat aus Paprikaschoten, Petersilie, Tomaten, geraffelten Möhren und Weizenkeimöl essen.

Eine zentrale Rolle spielt das Vitamine C: Unsere Abwehrzellen - vor allem die Granulozyten - brauchen große Mengen an Vitamin C als Sprit, um arbeiten zu können. Daher jeden Tag mindestens 100 bis 200 Milligramm Vitamin C aufnehmen.
Reichlich Vitamin C tanken kann man über die Nahrung. Sauerkraut, Kiwis, Grapefruits, Orangen, Paprikaschoten, Kohlgemüse, Pellkartoffeln.

Raucher brauchen dreimal soviel Vitamin C. Nikotin zerstört es. In extremen Winterszeiten wird man über die Ernährung oft nicht genügend Vitamin C aufnehmen können.
Da raten viele Ärzte zu täglich 1000 Milligramm Vitamin C als Brausetablette oder Kapsel aus der Apotheke. Ideal: 2 x 500 Milligramm.

Vitamin C wird sehr schnell wieder abgebaut. Für einen ständigen Schutz muss es immer wieder nachgeliefert werden. Oder man wählt eine sogenannte Retard-Version, die das Vitamin langsam an den Organismus abgibt. Vitamin B 6 ist ebenfalls wichtig: 2 Bananen am Tag, Sojaprodukte, 200 Gramm Weizenkeime.

Zink ist sehr wichtig für die Immunkraft. Das erklärt auch, warum unsere Großmütter bei Erkältungen Hühnersuppe mit Fleischstücken empfohlen haben (enthält große Mengen an Zink). Zink ist auch enthalten in Milch- und Vollkornprodukten.
Selen, enthalten in Knoblauch und Meeresfisch. Ohne Selen gibt es keine Immunkraft.
Naturstoffe, die antibakteriell wirken

Knoblauch verbessert die Vitamin-Aufnahme und enthält Zink und Selen. Vier Zehen pro Tag essen.
Saft der Aloe vera: Der Hauptwirkstoff Acemannan stärkt die Immunkraft. Drei Wochen lang 1/8 Liter pro Tag trinken. Das vermehrt die Fresszellen.
Fünf Tassen grünen Tee pro Tag trinken: Enthält viel Vitamin C und die schützenden Polyphenole.

Echinacea - Roter Sonnenhut: Präparate nach Absprache mit dem Arzt einnehmen. Sobald man erkältet ist nicht mehr, weil das Immunsystem zu stark gefordert wird.
Schwarzkümmelöl baut vor allem die Immunkraft der Atemwege auf.
Rote Bete: Der rote Farbstoff Betanin umschließt die Abwehrzellen, macht sie inaktiv und führt sie über die Harnwege ab. 1/4 Liter pro Tag trinken.

Stressbelastungen wie Streit, Ärger, Kränkungen, zuviel Arbeit, zu wenig Erholphasen schwächen die Immunkraft.
Sex in einer harmonischen Partnerschaft sowie ein intensiver Kuss stärken die Immunkraft, weil dadurch Endorphine - Glückshormone - gebildet werden.

Etwas Sport mit Freude betrieben stärkt das Immunsystem. Auspowern schwächt das Immunsystem. Die natürlichen Abwehrkräfte dulden keine Übertreibung, keine Überforderung des Organismus.



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