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Freizeitsport kann krank machen

Freizeitsport ist wieder angesagt. Ganz oben in der Beliebtheits-Skala: Wandern, Laufen und Radfahren. Das ist allerdings für viele Ärzte Anlass, zu warnen. Denn die meisten können mit Sport nicht richtig umgehen.

An sich ist es ja sehr gesund, sich zu bewegen. Aber die Praxis sieht so aus: Gerade jene, die das ganze Jahr über keinen Finger gerührt haben und daher nicht in Übung sind, benehmen sich plötzlich wie Hochleistungssportler und überfordern ihren Körper.
Und sie vergessen, dass ein Körper, der Sport treibt, auch entsprechend mit dem, nötigen „Sprit" versorgt werden muss. Die Folge: so mancher wird durch seinen Freizeitsport krank.

Bei extremer Trainingsbelastung - auch über einen kurzen Zeitraum - sinkt der Vitamin-C-Spiegel im Organismus dramatisch ab. Das Immunsystem wird somit durch die sportliche Tätigkeit geschwächt.
Gleichzeitig entstehen im Körper bedeutende Mängel an B-Vitaminen für die Muskeln und für Blut und Nerven.

Deutlich messbar sind bei ungewohnten sportlichen Anstrengungen auch extreme Mängel an den Mineralstoffen Magnesium und Kalium.
Die Ursache für die beachtlichen Mangelerscheinungen beim Sport liegt in unserer gewohnten alltäglichen Ernährung.

Eine extreme Belastung im Sport ist nur durch eine gezielte gesunde Ernährung auszugleichen. Man müsste bereits Wochen, bevor man mit dem Sport beginnt, die herkömmliche Kost umstellen und mit reichlich frischem Obst und Gemüse dem Organismus Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zuführen.

Weil aber die wenigsten ihren Körper für den Freizeitsport aufbauen, kommt es leicht zu Verletzungen, zu Muskelverspannungen, zu Kopfschmerzen, depressiven Stimmungen, schlechter Laune und Krankheitsanfälligkeit.
So entsteht sehr oft die paradoxe Situation: Man treibt Sport und erlebt danach einen allgemeinen Leistungsabfall anstelle von Vitalität.

Und so vermeidet man sportlichen Stress, Trainingsfrust und Herz-Kreislauf-Probleme:

  • Schon einige Zeit vor der sportlichen Tätigkeit zu Hause Gymnastik betreiben, das Rauchen aufgeben, reichlich Obst und Gemüse essen.
  • Auf Fett und fettes Fleisch verzichten, langsam mit dem Sport beginnen, keine zu hoch gesteckten Ziele setzen, nicht übertreiben.
  • Man muss sich dabei wohl fühlen, Spaß haben.
  • Reichlich Mineralwasser trinken.
  • Wer den Umstieg auf gesündere Ernährung nicht schafft, sollte Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in Form von Präparaten - zumindest für einige Zeit - zu sich nehmen.


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