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Die heißen Sonnentage sind eine Wohltat. Man sitzt im Freien mit einem Spaghettiträger, ärmellose Shirt oder netten Top. Doch gerade die bringen etwas zum Vorschein, was den Frauen gar nicht recht ist.
Was straff und schlank sein sollte, schwabbelt da in vielen Fällen schlaff und kraftlos und sticht oft unangenehm ins Auge. Bei jeder Armbewegung wackeln sie und wurden deshalb auch mit dem Spitznamen Winkearm bedacht. Nicht nur das geübtes Frauenauge kennt hier kein Pardon. Auch die Mode denn sie betont im Sommer eben nicht nur das Dekolltee, sondern auch die Arme.
Es bleibt also zumeist nichts anderes übrig als sich der Problemzonen persönlich anzunehmen. Der Mode lebe wohl zu sagen und sich unter einer netten Bluse verstecken? Das ist eine Möglichkeit. Ein bisschen Oberarme-Workout die andere Lösung.
Neben den optischen Vorzügen, können trainierte Oberarme den Frauen übrigens auch enorm den Alltag erleichtern. Sie werden es spüren, wann immer Sie eine schwere Einkaufstaschen tragen müssen, um wie viel leichter Sie dies nun bewältigen können.
Arme, die sich hängen lassen, können Sie mit ein bisschen Disziplin straff bekommen. Jedoch sollten Sie früh genug anfangen, dem Elastizitätsverlust vorzubeugen. Denn der Abbau der Kollagenfasern hat leider nicht nur einen Verlust der Straffheit zur folge. Es werden dadurch auch vermehrt Fettzellen eingelagert.
Kräftigende Gymnastik für die Problemzonen sollten deswegen regelmäßig angewendet werden, da sie den Muskelaufbau fördern und das Gewebe straffen. Dabei reichen für uns Frauen Normalverbraucher schon zehn Minuten pro Tag absolut aus.
Oberarme-Workout Sitzbeuge:
Setzen Sie sich auf einen robusten Stuhl, legen Sie die Hände neben Ihre Oberschenkel und umfassen Sie den Sitz. Nun heben Sie ihren Po an und drücken ihn nach vorne, so dass der Stuhl sich hinter Ihrem Rücken befindet. Gleichzeitig strecken Sie Ihre Beine aus. Ihr Körpergewicht soll hauptsächlich von Ihren Armen getragen werden. Nun gehen Sie mit Ihrem Körper so weit wie möglich nach unten und drücken sich mit den Armen wieder nach oben. Also wie eine verkehrte Liegestütze. Wiederholen Sie diese Übung mindestens zehn mal. Am effektivsten wirkt eine zwanzigmalige Wiederholung.
Wandbeuge:
Diese Sofort-Effekt-Übung trainiert die Muskeln unserer Oberarme und Schultern. Stellen Sie sich einen großen Schritt weit weg von einer Wand entfernt. Jetzt setzen Sie beide Hände gut schulterbreit auf die Wandfläche auf. Der Po sollte dabei fest angespannt und der Bauch eingezogen sein. Nun gehen Sie langsam mit dem Oberkörper zur Wand, bis die Nase die Fläche berührt und dann drücken Sie sich langsam wieder zurück. Bleiben Sie dabei im Rücken immer gerade. Wiederholen Wiederholen Sie diese Übung mindestens zwölf mal.
Damen-Liegestütz:
Stützen Sie sich auf Ihre Knie und beginnen Sie so Liegestützen zu machen. Diese Übung festigt nicht nur die Muskeln unserer Oberarme, sondern auch die Brustmuskeln.
Zwischendurch-Übung:
Einfacher geht es nicht. Wenden Sie nachfolgende Übung an, wann immer Sie Zeit dafür ist: Halten Sie den Arm ausgestreckt und drehen Sie den Handrücken nach vorne und innen.
Training der Arme mit Gewichten:
Natürlich können Sie Ihre Oberarme auch mit Gewichten fit machen. Strecken Sie dazu Arme vom Körper weg und führen Sie diese dann von dort zur Brust zurück. Oder Arme mit Gewichten nach unten beugen und parallel zur Brust nach oben anheben. Dafür bräuchten Sie eigentlich gar keine Hanteln: Sie können auch die klassischen Wasserflaschen aus Plastik (PET-Flaschen) mit Wasser gefüllt nehmen und diese einfach als Hantel-Ersatz nehmen.
Nordic Walking:
Auch Nordic Walking ist hervorragend für die Stärkung der Oberarme geeignet. Diese neue Sportart trainiert nicht nur die Ausdauer. Durch den Einsatz der Stöcke wird auch die Muskulatur weit mehr gefordert als bei anderen Ausdauersportarten wie Laufen oder Walking. Das betrifft besonders den Oberkörper. Deshalb sollten Nordic Walker gerade diese Muskulatur gezielt trainieren.
Das große Plus: Auch für das Extra-Work-out lassen sich die Stöcke prima nutzen. Nordic Walker tragen ihr Trainingsgerät also schon mit sich. Die Stöcke sind vielseitiger als Ball oder Band, intensivieren das Training und sorgen für Abwechslung, ob im Freien oder zu Hause.
(Quelle: http://www.gesund.co.at)
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