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Mit Bienenharz & Eis gegen den Tennisarm

Die überwiegende Zahl, die am Tennisarm leidet, hatte noch niemals im Leben einen Tennisschläger in der Hand. Denn den Tennisarm holt man sich nicht allein beim Tennisspielen.

Beim Tennisarm handelt es sich um eine Sehnenscheidenentzündung und Sehnenscheidenverletzung. Durch eine ständige Überbelastung und Überanstrengung des Unterarmes und des Handgelenks wird der Unterarmmuskel stark gekräftigt und vergrößert.
Die dazugehörige Sehne kann nicht mitwachsen, ist nun zu schwach. Es entstehen Entzündungen und feinste Einrisse, also kleine innere Verletzungen. Dadurch verspüren die Betroffenen im äußeren Ellenbogen, im Unterarm und im Handgelenk Schwellungen und Schmerzen. Werden sie nicht behandelt, können sie sehr leicht chronisch werden.

Viele machen nun in dieser ersten Phase einen entscheidenden Fehler: Sie greifen zu schmerzstillenden Mitteln, spüren den Schmerz nicht mehr und beanspruchen ihren Arm weiter.
Sie übersehen, dass das Leiden nicht geheilt ist. Die Folge: ein jahrelanges Leiden und mitunter Störungen in der Halswirbelsäule. Wobei es auch möglich ist, dass umgekehrt der Tennisarm eine Folge von Störungen in den Halswirbeln sein kann.

Ärzte raten in erster Linie: Beim Auftreten der ersten Symptome eines Tennisarms muss man den Arm schonen. Wenn die Schmerzen ununterbrochen andauern, muss unbedingt eine ärztliche Diagnose einsetzen. Im anderen Fall kann und soll man durchaus gegen den Tennsiarm natürliche Rezepte ohne Nebenwirkungen einsetzen.
Bei akuten Schmerzen, die ganz plötzlich auftreten, bewährt sich die Kältetherapie: Schlagen Sie Eiswürfel in ein Tuch und legen Sie es auf.

Lassen Sie kaltes Leitungswasser ins Waschbecken und tauchen Sie mehrmals am Tag kurz den betreffenden Unterarm hinein, bis ein leichter Kälteschmerz auftritt.
Reiben Sie den Unterarm mit Melbrosia-Propolis-Massagesalbe aus dem Bienenstock (Apotheke) ein. Das Bienenwachs enthält antibiotische Substanzen. Über die Salbe ein Tuch legen, über Nacht einwirken lassen. Jede Nacht wiederholen. Bestrahlen Sie den Arm mit Rotlicht.

Auch Einreibungen mit Franzbranntwein und Franzbranntwein-Gel sind sinnvoll. Streichen Sie auf die Haut das klassische Enelbin-Kaolin. Über die Tonerde, die Sie bereits als Paste in der Apotheke bekommen, ein Tuch. Über Nacht einwirken lassen. Die Erde bringt Wärme und Mineralstoffe ins Gewebe ein, löst Selbstheilungsreaktionen aus.
Legen Sie einen Brei aus Topfen und Jogurt auf. Tuch darüber. Ebenfalls über Nacht einwirken lassen.

Viele Ärzte raten auch dazu, von innen her etwas gegen den Tennisarm zu unternehmen. In erster Linie vermag Vitamin E Entzündungen und Verletzungen in der Sehne positiv zu beeinflussen. Man nimmt über einen längeren Zeitraum täglich 1 Kapsel natürliches Vitamin E mit 200 internationalen Einheiten.

Wenn das alles nichts hilft, muss der Arm zwangsweise geschont werden: drei Wochen Gips. Die ärztliche Therapie besteht aus Injektionen und in 10 Prozent aus harmlosen operativen Eingriffen mit Lokalbetäubung.

Und so beugen Sie dem Tennisarm vor: Vor dem Sport und einseitiger Bewegung in Haushalt und Beruf sollte der Arm aufgewärmt werden: intensiv massieren und mit asiatischem Tigerbalm einreiben.
Greifen Sie 3-mal täglich zu einem Tennisball und kneten Sie ihn 20-mal kräftig in der Hand. Kurze Pause. Wiederholen. Das kräftigt die Sehne des Arms.



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