Wenn die Temperaturen sinken, draußen alles in ungemütlichen Nebel gehüllt ist, dann sehnen wir uns nicht nur nach wohliger Wärme. Körper und Seele brauchen sie dringend.
Wenige aber sind sich bewußt: Wärme ist nicht nur zum Wohlfühlen da. Sie liefert uns Energie und heilende Kräfte. Und sie ist eine Naturarznei.
Egal, ob man die ersten Anzeichen einer Erkältung spürt oder ob man nach einer langen Autofahrt oder nach stundenlangem Sitzen am Schreibtisch von Rücken- oder Kreuzschmerzen geplagt wird: Wärme ist die weitaus bessere Lösung als eine Schmerztablette. Und die Königin der Wärme-Therapie ist die Infrarot-Wärme-Behandlung fürs Gesundbleiben und fürs Gesundwerden.
Viele von Ihnen werden vermutlich den Namen Infrarot, Infrarot-Kabine oder Physiotherm-Kabine schon irgendwo einmal gehört haben, wissen damit aber nichts anzufangen.
Was ist nun das Besondere an Infrarot? Am besten läßt sich das am Beispiel unserer Sonne erklären. In den Sonnenstrahlen befindet sich ein hoher Aneil an Infrarot-Strahlen. Sie werden von uns Menschen nicht als Licht, sondern als Wärme wahrgenommen.
Man stellt sich an einem kalten Wintertag ins Freie. Solange keine Sonne scheint, frieren wir in der kalten Luft. Kaum aber sendet die Sonne ihre Strahlen zur Erde, wird uns in der Kälte draußen angenehm warm.
Sobald Infrarot-Strahlen der Sonne auf dieHaut auftreffen, werden sie sofort in Wärme umgesetzt. regen die Durchblutung an und senden die Wärme ganz schnell in die Körperzellen weiter.
Und von dort wird der Körper dann von innen her aufgeheizt. Es werden dabei Körper- und Wassermoleküle mit Energie aufgeladen.
Diesen Mechanismus nützt man in einer Infrarot-Kabine. Die Wärme wird nicht von den Wänden über die Luft auf die Haut weitergeleitet. Sie entfaltet sich sofort, sobald die Infrarot-Strahlen die Haut erreicht haben, in den Körperzellen.
Daher der rasche und vollkommene Wärmeeffekt. Man spricht auch von einer Tiefenwärme, die dabei entsteht.
Allerdings: Infrarot ist von der Qualität her nicht gleich Infrarot. Als der Tiroler Luis Schwarzenberger im Jahr 1995 nach einem schweren Schiunfall und nach den ersten positiven Erfahrungen mit einer Infrarot-Bestrahlungslampe beschloß, eine Infrarot-Kabine für einen bequemeren und besseren Konsum der Infarrot-Wärme zu entwickeln, da war ihm eines sehr wichtig: In bisherigen Kabinen dieser Art kam es zu Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius und mehr. Ein Belastung für viele, die in so einer Kabine Platz nahmen.
Luis Schwarzenberger hatte eine geniale Idee, die er zum Weltpatent anmeldete und die heute die modernen, wirksamen Infrarot-Kabinen prägt. Es ist die Physiotherm-Technologie.
Die Infrarot-Strahlungswärme kommt aus Keramikröhren, die mit Lavasand gefüllt sind. Hier wird eine ganz natürliche Wärme erzeugt, die schon bei niedrigen, angenehm erträglichen und genußvollen Temperaturen hervorragende Wirkung erzielt.
Man erwärmt den Körper über die Wirbelsäule und über die Beine bei 35 bis 37 Grad Celisus. Das ist Körperwärme, die optimal erträglich ist. Und trotz dieser Niedertempatur-Wärme wird der ganze Körper mit wohliger Wärme erfüllt und erlebt auch ein gesundes Schwitzen.
Diese Wärme in der Physiotherm-Infrarotkabine geht besonders sanft unter die Haut und läßt diese damit schöner und gesünder werden. Sie hat nicht nur einen therapeutischen Einfluß auf alle Organe des Körpers. Sie schafft auch ein enormes Wohlfühl-Gefühl. Die niedrigen, sanften Temperaturen sind für jedes Alter angenehm und leicht erträglich.
Dazu kommen aber noch viele gesundheitliche Effekte: Der Kreislauf wird angekurbelt. Die Blutgefäße werden trainiert, bleiben länger elastisch und jung. Giftstoffe und Stoffwechsel-Müll werden rasch aus dem Körper abtransportiert.
Das Immunsystem wird gestärkt. Der gesamte Körper wird optimal mit Sauerstoff versorgt. Die Muskel werden entspannt. Aber auch Verkrampfungen im körperlichen und seelischen Bereich werden harmonisch abgebaut. Eine Sitzung in der Physiotherm-Infarot-Kabine ist eine Anti-Stress-Kur.
Der Arzt und Wissenschaftler Dr. Ralf Kleef, Leiter des Institutes für Wärme- und Immuntherapie in Wien, betont: "Man kann aus medizinischer Sicht mit der Infrarot-Strahlung bei regelmäßiger Anwendung sehr wirkungsvoll Arthrosen und Athritis behandeln, aber auch Weichteilrheuma, Wirbelsäulenleiden, Asthma, Bronchitis, Schmerzzustände, Stress und Muskelverspannungen. Sogar in der Krebstherapie kann die Infrarotstrahlung unterstützend gute Dienste leisten!"
Für die meisten Menschen aber liegt die Bedeutung einer Pysiotherm-Kabine mit Infrarot-Wärme in der Prävention: Man setzt sich jeden Tag in die Kabine, läßt die Infrarot-Wärme auf sich einwirken, genießt die Situation und trägt dazu bei, dass man stark gegen Stress und viele gesundheitliche Störungen wird.
Man besucht die Infrarot-Kabine, um erst gar nicht krank zu werden oder um sich bei chronischen Störungen besser zu fühlen. So eine Kabine hat in jeder Wohnung Platz und benötigt nur einen normalen Stromanschluß, eine einfache Steckdose.
Im Jahr 2005 führte Dr. Ralf Kleef am Institut für Wärme- und Immun-Therapie in Wien eine wissenschaftliche Studie über die Wirkung und Bedeutung der Niedertemperaturbestrahlung in einer Physiotherm-Infrarot-Kabine durch.
Das Ergebnis war höchst erfeulich und hat gezeigt: Man kann mit Infrarot-Bestrahlung Medikamente einsparen und viele Beschwerden ohne Nebenwirkungen mildern. Im Detail: In der Infrarot-Kabine wird die allgemeine Immunkraft aufgebaut, das Wohlbefinden verstärkt, Bluthochdruck kann gesenkt werden, Die Körpertemperatur steigt an, und damit werden wertvolle Selbstheilkräfte aktiviert.
Die interessanteste Botschaft aber lautet: Während einer Sitzung von 10 bis 20 Minuten in der Kabine werden jede Menge Glückshormone produziert. Man fühlt sich fit und glücklich wie nach dem Joggen.
Diese Studie beweist, dass die Infrarot-Wärme-Kabine mit der Physiotherm-Technologie für die Medizin der Zukunft von großer Bedeutung ist und helfen wird, Medikamente zu sparen.
Prof. Bankhofer interviewte Luis Schwarzenberger, Erfinder der Physiotherm Therapie-Kabine: Physiotherm Interview QuickTime mov (8,9 MB)
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