SPECIALS
Reisewelt Österreich
Prof. Hademar Bankhofer
Das Grüne Haus
Termine & Events
Presse

SERVICES
Experten-Rat
Audios & Videos
Podcasts
didi - der Smile Doctor Blog
Prof. Bankhofers Sprechstunde

NEWSLETTER
Geben Sie Namen und Email an,
um monatlich Ihre News zu erhalten.
 
 

DOWNLOADS
Frühjahrskur gegen die Müdigkeit - mit Küssen als Medizin oder schlank mit der tollen Knolle.
DOWNLOAD (pdf, 756 k)       € 0,99
Vom guten Abnehmen
Gute Vorsätze & beste Tipps
Gute Ernährung mit Obst

BUCH TIPPS
1000 besten Gesundheitstipps
Der kleine Bankhofer
Das große Gesundheitsbuch
Was tun gegen lästige Schuppen?

Meist werden die Schuppen durch den Hefepilz Malassezia furfur verursacht. Er kommt in der Bakterienflora jeder Kopfhaut vor, kann sich aber durch trockene Heizungsluft, Stress, durch aggressive Haarpflegemittel, durch Stoffwechsel- und Hormonstörungen, stark vermehren.

Eine übermäßige Haarpflege mit falschen Mitteln, zu häufiges Haare waschen mit aggressiven Schuppenshampoos kann die Haut zusätzlich reizen, so dass sie zu jucken und schuppen beginnt. Auslöser kann aber auch der Lebensstil sein. Stress und Schlafmangel in Verbindung mit der falschen Ernährung können zu einer vermehrten Schuppenbildung führen. Grundsätzlich gilt die Regel: Wann immer Sie Schuppen in Ihren Haaren entdecken, sollten Sie den Hautarzt aufsuchen. Ganz besonders dann, wenn Sie auch rote Stellen sehen, oder wenn sich Pusteln zwischen den Haaren bilden.

Selbsthilfe bei Schuppen
Abgesehen von einer gezielten Behandlung sollten Sie einige Veränderungen des Lebensstils in Betracht ziehen. Sorgen Sie für genügend Schlaf. Achten Sie auf eine ausgewogene, vielseitige Ernährung mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Besonders wichtig ist dabei das Spurenelement Zink. Sie finden es in Haferflocken, Meeresfisch, Austern, Vollkornprodukten und Hühnerfleisch.

Wenn Sie gerade eine Diät durchführen und Schuppen bekommen, dann hören Sie sofort auf. Gehen Sie besonders sorgsam mit Ihren Haaren um. Halten Sie alle Kämme und Bürsten sauber. Reinigen Sie regelmäßig Hüte, Mützen, Kappen, Kopftücher, Stirnbänder und Schmuckkämme.
Bevor Sie die Haare waschen, müssen Sie sie vorher gründlich mit Wasser spülen, damit die Schuppen - so gut es geht - entfernt werden. Die Wassertemperatur beim Haare waschen darf nicht heiß, sondern nur lauwarm sein. Heißes Wasser entzieht der Haut Fett. Auch beim Föhnen nicht zu nahe an den Kopf und nicht zu heiß.

Föhnhitze reizt die Kopfhaut. Besser ist Lufttrocknen an der Sonne. Nach dem Haare waschen sollten Sie immer gut und lange mit Wasser spülen. Restbestände des Shampoos können Schuppenbildung anregen. Besonders gefährlich ist es, die Haare mit herkölmmlicher Seife zu waschen. Seifenreste, die zurückbleiben, reizen die Kopfhaut und fördern die Schuppenbildung.

Natürliche Rezepte gegen Schuppen
Forscher und Ärzte konzentrieren sich in den letzten Jahren auf die Kraft von ganz bestimmten Heilkräutern. Dabei sind zwei "sanfte" Schuppenkuren auf natürlicher Kräuterbasis entwickelt worden:

Anti-Schuppen-Kur Nr. 1
Bei trockenen Schuppen ohne Rötungen der Kopfhaut ist das beste Naturmittel die Huflattich-Lotion sowie ein Huflattichshampoo aus der Apotheke. Beide enthalten neben dem reizmildernden und entzündungshemmenden Huflattich ätherische Öle aus der Klettenwurzel und Zitronenmelisse. Die Klettenwurzel wirkt reizhemmend, die Zitronenmelisse beruhigt die Kopfhaut.

Wichtig in der Anwendung: Man darf nicht zuviel des Shampoos verwenden. Beim Spülen sollte man sich doppelt soviel Zeit nehmen, wie beim Einmassieren des Shampoos. Speziell bei der Schuppentherapie muss man darauf achten, dass keine Shampooreste zurückbleiben. Wenn man ein Anti-Schuppen-Shampoo anwendet, sollte man es länger als normal einmassieren. Nur so können die Inhaltstoffe der Heilkräuter intensiv wirken.

Anti-Schuppen-Kur Nr. 2
Bei fettigen, groben, stark anhaftenden Schuppen mit Rötungen und Juckreiz wirkt in erster Linie ein Weidenteer-Shampoo aus der Apotheke. Das Weidenteeröl ist mit Thymianöl, Schwefel und Salicylsäure kombiniert. Das Shampoo löst die Schuppen schonend von der Kopfhaut ab, wirkt antiseptisch und stoppt die Überproduktion der Talgdrüsen.
Bereits nach sechsmaligem Haare waschen mit diesem Huflattichshampoo und intensivem Einmassieren des Shampoos ist die Schuppenmenge oft innerhalb von zwei Wochen um zwei Drittel reduziert. Bei den schwerer zu behandelnden fettigen Schuppen gibt es nach 3 Wochen Pflege mit Weidenteer-Shampoo ebenso deutlich sichtbare Erfolge.

Noch schneller sind die Schuppen oft eliminiert, wenn zum Weidenteer-Shampoo zusätzlich eine Huflattichlotion bei der Haarpflege eingesetzt wurde. Wichtig ist, dass die Heilkräuter für die Antischuppen-Kuren aus biologischem Anbau kommen.

Hilfe durch Brennnesseln
Brennnesseln sind seit jeher ein bewährtes Mittel gegen Kopfschuppen. Man muss die Tinktur selbst herstellen: 250 Gramm fein geschnittene Brennnesselblätter werden eine Stunde lange in einer Mischung aus 1/2 Liter Weinessig und 1/2 Liter Wasser gekocht. Damit sollte man die Haare ein bis zwei Mal die Woche waschen. Danach die Kopfhaut sanft mit einem Pflegeöl einreiben.

Schuppen und Pilze
Wenn es sich nachweislich um einen Schuppenbefall handelt, der durch Pilze verursacht wird, muss der Hautarzt mit antimykotischen Präparaten gegen das Problem vorgehen.

Trockene und fettige Schuppen
Trockene Schuppen entstehen meist durch falsche Haarpflege und ¸bertriebene Reinlichkeit. Bei fettigen Schuppen spricht man in der Medizin von einem seborrhoischen Ekzem. Es kann zu juckenden Rötungen kommen. Schuld sind die Talgdrüsen. Sie liefern zuviel Fett, das sich mit den abgeschilferten Hautzellen verbindet.
Und oft ist auch noch ein Pilz beteiligt: Der Hautpilz Pityrosporum ovale, der sich vom menschlichen Talgdrüsenfett ernährt. Bei seiner Verdauung sondert er Substanzen ab, die Juckreiz hervorrufen. Wenn man sich kratzt, wird die Haut noch empfindlicher gegen Entzündungen und Infektionen. Die Ursache für diese Schuppen sind erbliche Veranlagung, Hormonschwankungen, das Wetter oder seelischer Stress. Häufig betroffen; Männer mittleren Alters, weil die Androgene die Fettproduktion in de Talgdrüsen fördern.

Gegen die fettigen Schuppen setzt man salicylhältige Öle, Lösungen oder Gels ein. Oft muss der Arzt dann noch Anti-Pilz-Lösungen oder Shampoos verordnen. Auch zinkhaltige Mittel oder Selendisulfid-Präparate müssen oft eingesetzt werden. Meist wird man diese Schuppen nie ganz los, man kann nur versuchen, die Schuppen abzulösen und die Überproduktion der Hornzellen vermindern. Wenn all diese Substanzen nicht helfen, wird der Arzt ein cortisonhaltiges Präparat - Cremes oder Lösungen - einsetzen. Auch die Teer-Substanzen haben sich bewährt.



gesundheitswelten © 2008 | mind-business BewegungKochenLifestyleKidsAlterNaturDiät