|
Gerade jetzt leiden viele von uns an kalten Füßen. Sehr oft wird dieses Leiden zu leicht genommen. Kalte Füße sind gefährlich.Wer eine Stunde lang draußen an den Zehen friert, bei dem sinkt die Temperatur im Mund um 2 bis 3 Grad Celsius . Das ist für den ganzen Körper eine Klima-Katastrophe. Die Immunkraft wird erheblich geschwächt. Viren und Bakterien können leichter über die Mundschleimhäute in den Körper gelangen.
Daher können kalte Füße eine Blasenentzündung, Kopfschmerzen, ja sogar Schlafstörungen auslösen.
Grundsätzlich sollte man im Vorfeld darauf achten, dass es erst gar nicht zu kalten Füßen kommt:
- Achten Sie darauf, dass die Durchblutung funktioniert. Gut durchblutete Beine werden nicht kalt. Treiben Sie Sport. Bewegen Sie sich regelmäßig.
- Zumindest sollten Sie zwischendurch Schuhe und Strümpfe ausziehen und auf den Zehenspitzen auf und ab wippen.
- Oder massieren Sie immer wieder zwischendurch die Füße intensiv mit den Händen.
- Wichtig für die Durchblutung der Beine und der Füße: Trinken Sie jeden Tag 2 bis 3 Liter Wasser oder Kräutertee.
- Verzichten Sie auf Bohnenkaffee und Zigaretten: Koffein und Nikotin verengen die Blutgefäße in den Füßen.
- Wenn Sie sitzen, dann schlagen Sie nie die Beine übereinander. Das blockiert die Durchblutung in den Füßen.
- Tragen Sie in der kalten Jahreszeit festes, warmes Schuhwerk . Achten Sie darauf, dass die Zehen in den Schuhen genügend Bewegungsfreiheit haben. Zwischen Füßen und Schuhen muß Raum für einen Luftpolster sein. Socken oder Strümpfe sollten aus atmungsaktivem Material sein.Medizinische Stützstrümpfe regen die Blutzirkulation in den Füßen sehr gut an.
Was aber kann man nun tun, wenn man bereits an kalten Füßen leidet? Sehr bewährt haben sich Wechsel-Fußbäder. Stellen Sie nebeneinander 2 Eimer auf: einen mit kaltem, einen mit sehr warmem Wasser. Tauchen Sie die Füße 3 Minuten in das warme, danach 30 Sekunden in das kalte Wasser.
Wiederholen Sie den Vorgang mehrmals. Durch den Wärme- und Kältereiz werden die Gefäße trainiert, die Durchblutung wird angekurbelt. Wenn man wenig Zeit hat, kann es schon helfen, wenn man die Füße zuerst 3 Minuten sehr warm, dann 30 Sekunden kalt abduscht.
Wer mit kalten Füßen nach Hause kommt, darf keinen Fehler machen: Bitte, niemals die Füße auf die Heizung legen oder mit viel Wärme konfrontieren. Das muß vorsichtig und langsam geschehen. Laufen Sie zuerst barfuß in der Wohnung umher. Massieren Sie die Füße mit den Händen warm. Sehr bewährt dabei hat sich eine Einreibemittel mit Pflanzenextrakten: nämlich asiatischer Tigerbalm (Apotheke).
Man kann auch Kälte mit Kälte vertreiben: Wenn Sie mit eiskalten Füßen nach Hause kommen, dann steigen Sie in die Badewanne oder Duschwanne mit kaltem Wasser und treten Sie etwa 20 bis 30 Sekunden darin umher. Dann gut abtrocknen, warme Socken anziehen und in der Wohnung ohne Schuhe - nur in Socken - umherlaufen, bis die Füße warm sind. Dieses Rezept darf man allerdings nicht anwenden, wenn man erkältet ist.
Und hier das klassische Rezept gegen kalte Füße: Gönnen Sie Ihren Gehwerkzeugen 15 Minuten lang ein warmes Fußbad mit etwa 38 Grad Celsius. Geben Sie etwas Melissenbadezusatz ins Wasser.
Eine ideale Speise gegen kalte Füße: 1 Teller mit Spaghetti alio & olio: Spaghetti mit Knoblauch und Olivenöl.
|